Viersen. Schusswaffen, mit denen zwei Jugendliche in Viersen durch die Stadt liefen und eine Polizeistreife in Alarm versetzt hatten, haben sich als Kinderspielzeug herausgestellt. Einer Streife waren die beiden 15- und 16- Jährigen mit den aus der Ferne täuschend echt aussehenden sogenannten Softairwaffen in der Innenstadt aufgefallen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die Beamten forderten die Jungen auf, die Waffen sofort niederzulegen. Erst aus der Nähe wurde klar, dass es sich um Spielzeugwaffen handelte, die aber geladen waren. Die Jungen gaben zu, sich gegenseitig beschossen zu haben. Gegen sie wurde Anzeige erstattet. Die Waffen wurden ihnen abgenommen. Die umstrittenen Softairwaffen kann man zwar auf jeder Kirmes kaufen. Sie dürfen aber nicht in der Öffentlichkeit mitgeführt werden, weil sie Nachbildungen von echten Schusswaffen sind. Die Nutzung ist auf den privaten Bereich oder auf speziellem Gelände für sportliche Zwecke beschränkt. Außerdem können die Spielzeugwaffen mit ihren Plastikkugeln erhebliche Verletzungen verursachen, warnte die Polizei.

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