Syb Polizei
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Jörg Knappe

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Viersen. Bei einem Schießtraining der Polizei im Kreis Viersen ist ein Beamter lebensgefährlich verletzt worden. Der Krefelder Staatsanwalt Axel Stahl bestätigte am Donnerstag entsprechende Informationen unserer Zeitung. „Derzeit gehen wir davon aus, dass es sich um einen tragischen Unfall handelt“, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Allerdings seien die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. Einige Zeugen seien bereits vernommen worden, der Schütze und das Opfer aber noch nicht. Aktuell bestehe beim Verletzten keine Lebensgefahr mehr. Sein Zustand habe sich nach dem „Körpertreffer“ am 20. September stabilisiert. „Es geht ihm den Umständen entsprechend gut“, so Stahl.

Auf die Frage, warum die Ermittlungsbehörden zu diesem Vorfall keine Pressemitteilung veröffentlicht haben, sagte Stahl, dass man „bewusst nicht proaktiv“ informiert habe. Der Plan der Behörden sah vor, in Ruhe zu ermitteln. Zudem habe es bereits am Anfang der Ermittlungen deutliche Indizien für einen Unfall gegeben.

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