Vor zwölf Monaten sind die ersten Bewohner in das neue Haus der Caritas gezogen.

Verschiedene Freizeit- und Beschäftigungsangebote sollen dazu beitragen, dass sich die Bewohner im Paulus-Stift wohl fühlen.
Verschiedene Freizeit- und Beschäftigungsangebote sollen dazu beitragen, dass sich die Bewohner im Paulus-Stift wohl fühlen.

Verschiedene Freizeit- und Beschäftigungsangebote sollen dazu beitragen, dass sich die Bewohner im Paulus-Stift wohl fühlen.

Verschiedene Freizeit- und Beschäftigungsangebote sollen dazu beitragen, dass sich die Bewohner im Paulus-Stift wohl fühlen.

Viersen. Vor einiger Zeit trafen sich die Bewohner des Viersener Paulus-Sifts zu einem Kaffeenachmittag im Bistro des neuen Hauses der Caritas. Die Senioren erzählten sich Anekdoten, es wurde viel gelacht.

Als sie sich am Ende verabschiedeten, um in ihre Wohnbereiche zurückzukehren, sagten viele von ihnen: „Tschüss, wir gehen jetzt nach Hause.“ Für Einrichtungsleiter Christian Schrödter ist das ein Zeichen dafür, dass sich die alten Menschen im Paulus-Stift des Caritasverbandes für die Region Kempen-Viersen wohl fühlen.

Eine „Eins“ von den Bewohnern

Das hat laut Caritas auch eine Befragung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen bestätigt: Die Bewohner gaben der Senioreneinrichtung eine Eins. Bei der Überprüfung durch den „Pflege-Tüv“ erhielt das Paulus-Stift eine Gesamtnote von 1,1 – und übertraf damit den Landesdurchschnitt von derzeit 1,5. „Wir sind sehr zufrieden, dass wir nur wenige Monate nach dem Start eine solch gute Note erhalten haben“, sagt Christian Schrödter.

Vor zwölf Monaten zogen die ersten Bewohner ins Paulus-Stift ein, das Teil des neuen Hauses der Caritas an der Heierstraße ist. „Inzwischen sind wir fast voll belegt“, berichtet Peter Babinetz, Geschäftsführer des Caritasverbandes.

Die Senioreneinrichtung verfügt über 75 Altenheimplätze sowie 14 Plätze im Rahmen einer „Integrierten Hausgemeinschaft“, die vor allem auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz ausgerichtet ist.

Für die Hausgemeinschaft gibt es eine Warteliste. „Viele Bewohner und Angehörige haben sich aufgrund der Nähe zum Stadtzentrum für das Paulus-Stift entschieden“, sagt Schrödter. Die meisten Bewohner des Paulus-Stifts sind zwischen 80 und 90 Jahre alt. Rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der Einrichtung beschäftigt, darunter vier Zivildienstleistende und zwei Auszubildende.

Einmalig in der Region ist die Zusammenarbeit zwischen der Senioreneinrichtung und dem im selben Gebäude untergebrachten Mehrgenerationenhaus des Caritasverbandes. Einige Bewohner des Paulus-Stifts nehmen hier regelmäßig an Skatrunden und Bingo-Nachmittagen teil.

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