Marktbummel: Tomaten schmecken lecker und sind äußerst gesund.

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Gesundes auf dem Kempener Markt: Chef Gregor Heynen, Seniorchef Hermann-Josef Heynen und Mitarbeiter Franz-Josef Sprünger (v. r.) aus Nettetal präsentieren verschiedene Tomatensorten.

Gesundes auf dem Kempener Markt: Chef Gregor Heynen, Seniorchef Hermann-Josef Heynen und Mitarbeiter Franz-Josef Sprünger (v. r.) aus Nettetal präsentieren verschiedene Tomatensorten.

Lübke

Gesundes auf dem Kempener Markt: Chef Gregor Heynen, Seniorchef Hermann-Josef Heynen und Mitarbeiter Franz-Josef Sprünger (v. r.) aus Nettetal präsentieren verschiedene Tomatensorten.

Niederrhein. Viele Gerichte sind ohne Tomaten nicht möglich. Stellen Sie sich eine bunte Gemüsepfanne, eine fruchtige Pasta-Soße oder ein pikantes Fischgericht ohne den sonnenreifen Hochgenuss vor. Geht nicht, nicht wahr? Also widmen wir uns jetzt den Tomaten, denn ihre große Zeit ist da.

Saftig ja, matschig nein, lautet die Devise. Es gibt eine ganze Reihe von Tipps und Tricks um die Kugeln zu Hause prall und leuchtend rot zu erhalten: Die Temperaturen im Kühlschrank mögen die Tomaten überhaupt nicht. Legen Sie sie im Zimmer in eine flache Schale. Strauchtomaten bleiben am besten bis zum Verzehr am Zweig. Er gibt ihnen noch eine Weile Feuchtigkeit und sie bleiben länger frisch.

Kartoffeln oder Äpfel lassen Tomaten schneller reifen

"Sollen Tomaten jedoch schneller reifen, dann legen die Verbraucher am besten eine Kartoffel oder einen Apfel in ihre Nähe", sagt Marktbeschicker Michael Seibt. "Sie strömen ein Gas aus, das die Tomaten schneller erröten lässt. Das ist zurzeit gut, denn wegen des kühlen Wetters, haben die Früchte manchmal noch grüne Stellen."

Bei ihm kosten die Tomaten im Zwei-Kilo-Beutel drei Euro, je Kilo müssen 1,80 Euro bezahlt werden. Die etwas süßeren Cherrytomaten kosten 1,90 Euro je 500 Gramm. Neben den gängigen roten gibt es auch die Tomaten-Varianten in Gelb und Grün.

Aber zurück zu den roten Exemplaren: Wenn sie klein sind, liegen sie als Kirschtomaten auf dem Verkaufstisch, mittelgroß kennen wir sie als Strauch- oder Flaschentomaten oder groß als Fleischtomaten. Die letztgenannten haben mehr Fruchtfleisch und Saft und eignen sich zum Füllen. Bei den kleinen zieht die Regel: Je kleiner, je süßer.

Ganz egal welche Form oder Farbe, alle Tomaten haben etwas gemeinsam. Ihr Verzehr hat einen positiven Einfluss auf die Gesundheit. Tomaten enthalten dreizehn Vitamine, siebzehn Mineralstoffe sowie reichlich sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe und Fruchtsäuren.

Empfohlen werden 250 Gramm täglich

Besonders das für die rote Farbe verantwortliche Lycopin ist für die Gesundheit des Menschen wertvoll. Deshalb empfehlen Ernährungswissenschaftler den Verzehr von 250 Gramm Tomaten täglich.

Überbacken schmecken diese 250 Gramm auch ganz toll. Das oberste Viertel von einem Dutzend Fleischtomaten abschneiden und die Tomaten dann aushöhlen, salzen und pfeffern. 450 Gramm Champignons gründlich waschen und kleinschneiden und mit der ebenfalls kleingeschnittenen Zwiebel mischen.

Nun zerlassen Sie in einem Topf etwas Butter und geben die Pilzmischung mit ein wenig Petersilie, Salz und Pfeffer dazu. Alles ein paar Minuten dünsten. Dann füllen Sie die Pilzmasse in die vorbereiteten Tomaten.

Zum Schluss bestreuen Sie sie mit 60 Gramm geriebenem Parmesan und Semmelbröseln und geben ein Butterflöckchen darauf. Entweder im Backofen überbacken oder ein wenig Butter in einem Topf zerlassen und die Tomaten knapp zehn Minuten braten.

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