Bürgermeister Thönnessen erwartet viele Veränderungen im Stadtbild – und auch im Rathaus.

Mehr als 500 Gäste waren in die Festhalle gekommen.
Mehr als 500 Gäste waren in die Festhalle gekommen.

Mehr als 500 Gäste waren in die Festhalle gekommen.

Bürgermeister Thönnessen sprach beim Neujahrsempfang.

Jörg Knappe, Bild 1 von 2

Mehr als 500 Gäste waren in die Festhalle gekommen.

Viersen. Am Inneren erschließungsring würde sich viel Neues entwickeln, erklärte Bürgermeister Günter Thönnessen beim Neujahrsempfang der Stadt in der Festhalle.

In seiner Rede unter dem Motto „Viersen bewegt“ rief er die Bürger zu einem Spaziergang auf: „Gehen Sie über die neue Trasse.“ Zwischen Gladbacher- und Krefelder Straße seien interessante Perspektiven zu entdecken.

Die Lebensqualität in der Südstadt soll enorm verbessert werden

Über 500 Gäste füllten den Saal – Abgeordnete aus Bundes- und Landtag, Vertreter der Nachbarstädte, zahlreicher Vereine und Organisatoren sowie viele Bürger. Für die musikalische Begleitung sorgte das „Rainer-Wahnsinn-Quintett“.

Thönnessen erinnerte an den 100. Geburtstag der Festhalle im vergangenen Jahr. Zweimal gab es Beifall, als er die Arbeit des Fördervereins würdigte und die Skulpturensammlung des Vereins für Heimatpflege rund um die Galerie im Park als Beispiel für kulturelle Leistungen in der Stadt anführte.

Ausführlich ging Thönnessen auf den Weiterbau des Erschließungsrings ein. An der Ecke Freiheitsstraße/Willy-Brand-Ring und auf dem früheren Dinsse-Gelände seien richtungsweisende Wohnprojekte geplant.

Bürgermeister Thönnessen lud die Bürger zu einer Veranstaltung am 21. Februar in der Viersener Generatorenhalle ein. Seit einem Jahr arbeite die Verwaltung an einem Handlungskonzept Wohnen unter Berücksichtigung des demografischen Wandels. „Wir werden weniger, und doch brauchen wir mehr Wohnungen, weil immer mehr Menschen allein leben“, sagte der Bürgermeister. Mit den richtigen Angeboten würde verhindert, dass Menschen Viersen verlassen und in größere Städte ziehen. Nur auf diese Weise könnten Kindergärten, Altenheime, Versammlungsräume, Grünflächen, Sport- und Freizeitanlagen sowie ein breites Kulturangebot erhalten bleiben.

An der Kreuzung des Rings mit der Gladbacher Straße, an der Gereon-, Eichen- und Viktoriastraße sowie an der Brüsseler Allee entstünden neue Möglichkeiten.

„Eine gute Balance zwischen Kontinuität und neuen Perspektiven zu entwickeln, wird eine wichtige Aufgabe für 2014 und 2015 sein.“

Günter Thönnessen, Bürgermeister

Durch die Entlastung vom Verkehr könnte die Lebensqualität in der Südstadt massiv verbessert werden. Der Bürgermeister kündigte an, der Hermann-Hülser-Platz vor der Festhalle, der Platz an der evangelischen Kirche an der Hauptstraße und der Gereonplatz würden in diesem Jahr neu gestaltet.

Es gibt Überlegungen über ein Krankenhaus der Geriatrie

Neben dem Umbau des Allgemeinen Krankenhauses (AKH) und dem entstehenden Ärztehaus am Hoserkirchweg wies Thönnessen auf Überlegungen für ein Schwerpunkt-Krankenhaus der Geriatrie im Kreis Viersen hin.

Darüber seien zwischen den Gesellschaftern des AKH und des Süchtelner Irmgardis-Krankenhauses Diskussionen im Gange. „Wenn die Verhandlungen dazu führen, dass es in Viersen kein geriatrisches Angebot gibt, und eine benachbarte Großstadt die Leistung anbietet, haben wir alles falsch gemacht“, sagte er.

Mit Blick auf die Kommunalwahl im Mai und die Bürgermeisterwahl 2015 sagte Thönnessen, die Wähler würden dann für Bewegung sorgen. Mit zwei neuen Beigeordneten in diesem Jahr eine einem neuen Bürgermeister im kommenden werde es einen massiven Wandel an der Verwaltungsspitze geben.

„Eine gute Balance zwischen Kontinuität und neuen Perspektiven zu entwickeln, wird eine wichtige Aufgabe für 2014 und 2015 sein.“

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