Susanne Noack-Zischewski betreut das „Gemeinwesenprojekt“. Dabei will sie vor allem den Menschen vor Ort zuhören.

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Susanne Noack-Zischewski will viel in Dülken unterwegs sein. Zum Start des Projekts kamen auch Paul Fülbier (Leiter des städtischen Fachbereichs Jugend und Familie), Ludger Firneburg (Diakonisches Werk), Bürgermeister Günter Thönnessen, Baudezernent Gerd Zenses und Sozialdezernent Paul Schrömbges (v.l.) nach Dülken.

Susanne Noack-Zischewski will viel in Dülken unterwegs sein. Zum Start des Projekts kamen auch Paul Fülbier (Leiter des städtischen Fachbereichs Jugend und Familie), Ludger Firneburg (Diakonisches Werk), Bürgermeister Günter Thönnessen, Baudezernent Gerd Zenses und Sozialdezernent Paul Schrömbges (v.l.) nach Dülken.

Knappe

Susanne Noack-Zischewski will viel in Dülken unterwegs sein. Zum Start des Projekts kamen auch Paul Fülbier (Leiter des städtischen Fachbereichs Jugend und Familie), Ludger Firneburg (Diakonisches Werk), Bürgermeister Günter Thönnessen, Baudezernent Gerd Zenses und Sozialdezernent Paul Schrömbges (v.l.) nach Dülken.

Dülken. In Dülken ist am Freitag offiziell der Startschuss für ein so genanntes Gemeinwesenprojekt der Stadt Viersen gefallen. "Historischer Stadtkern Dülken", lautet der Titel. Dahinter verbirgt sich laut Verwaltung die Zielsetzung, das innerstädtische Leben zu aktivieren und aus dem Zentrum wieder "einen lebendigen Stadtteil werden zu lassen".

"Es ist eine Herausforderung, aber ich freue mich darauf."

Susanne Noack-Zischewski über ihre Arbeit in Dülken

Die Verantwortlichen betonen den "ganzheitlichen Weg", bei dem verschiedene Bereiche der Verwaltung beteiligt sind. So gehören Denkmalpflege-Plan und Beleuchtungskonzept ebenso dazu wie die Beschäftigung mit der Einkommens- oder Freizeitsituation.

Das Gesicht des Projekts vor Ort ist Susanne Noack-Zischewski. Die 35-Jährige wurde in Cottbus geboren und lebt seit über 20Jahren in Viersen. Nach dem Studium der Kulturpädagogik ist sie heute Mitarbeitern beim Diakonischen Werk, bei dem sie bereits unter anderem Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Senioren sammeln konnte. In Dülken ist sie im Auftrag der Stadt Betreuerin, Koordinatorin und Ansprechpartnerin.

Ihre Aufgabe ist damit vergleichbar mit der Arbeit von Uwe Peters im Stadtteilbüro Südstadt. "Es ist eine Herausforderung, aber ich freue mich darauf", sagte sie am Freitag in der Dülkener Innenstadt. Derzeit sei sie noch dabei, sich einen Überblick zu verschaffen und habe bereits mit Bürgern sowie Vertretern von Vereinen und Kirchen gesprochen.

Für das Büro wird noch eine Immobilie gesucht

In der jetzigen Phase der Analyse und Orientierung mit dem "Blick auf Bedarfe, Problemlagen, Ressourcen und Organisationspotenziale", so Susanne Noack-Zischewski, soll in einem ersten Schritt eine systematische Auswertung der Wohn-, Lebens- und Einzelhandelssituation erfolgen. "Demnächst wird es eine Bürgerbefragung geben", kündigte die Projektbetreuerin an.

In Dülken, wo unter anderem Arbeitslosigkeit zu den Problemen zählt, soll gemeinsam mit den Bewohnern die Lebenssituation verbessert werden.

Die Stadt gibt jährlich rund 65 000 Euro für das Projekt.

Momentan ist Susanne Noack-Zischewski am besten über ihr Dienst-Handy zu erreichen: 0151/16887016.

Die Einrichtung eines Stadtteilbüros im Dülkener Zentrum als zentrale Anlaufstelle soll in einem nächsten Schritt erfolgen. Eine passende Immobilie wird derzeit noch gesucht.

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