Die Session legte am Wochenende richtig los: 2.500 Menschen feierten auf Veranstaltungen.

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Bei den Roahser Jonges zeigte auch der Nachwuchs, was er kann: als „Holzfällerbuam“.

Bei den Roahser Jonges zeigte auch der Nachwuchs, was er kann: als „Holzfällerbuam“.

Horst Siemes

Bei den Roahser Jonges zeigte auch der Nachwuchs, was er kann: als „Holzfällerbuam“.

Viersen. Die Narren aus Viersen schauten am ersten großen Karnevalswochenende trotz winterlichen Besuchs von "Daisy" voll Vorfreude in den strahlend blauen Narrenhimmel der kommenden Wochen und zeigten, wie sie feiern können:

In Süchteln, wo der Festausschuss seinen 50. Geburtstag feiert, schälten in der Bürgerklause Prinz Benno I. und Prinzessin Ulla I. (Orta) "Soetelsche Muure" für den guten Zweck.

In Dülken hatte die Dülkener Karnevalsgesellschaft mit Carsten Maliglowka an der Spitze allen Grund zur Freude: In der Aula des Clara-von-Schumann-Gymnasiums an der Brandenburger Straße wurde zum einen das 11. Funkenbiwak der Blau-Weißen Funken der DükaGe gefeiert und gleichzeitig der 60. Geburtstag der "Steckenpferdgarde". Zahlreiche befreundete Garden und Vereine waren gekommen, um mit der Karnevalsgesellschaft zu feiern.

In der Festhalle gab es den ersten Närrischen Frühschoppen der neuen Session, der von der Großen Viersener Karnevalsgesellschaft mit Wolfgang Laufs an der Spitze unter dem Motto "Wör sette all in enne Pott" zu Gunsten des Senioren- und Kinderkarnevals in ganz Viersen veranstaltet wurde. Denn die GVK sieht sich als Karnevalsgesellschaft für die Gesamtstadt und hat das "Stadtteildenken abgeschafft."

Die ersten Sitzungen fanden im Notburgasaal bei den Roahser Jonges statt sowie bei den Jrön-Wette Jonges im evangelischen Gemeindesaal an der Königsallee. Sowohl im Rahser - ein Heimspiel für das Prinzenpaar - als auch im Gemeindesaal gab es einen begeisternden Empfang für Uwe II. und Sabine I. (Westermann), die den Vierscher Jecken ein "Narrenmenue" der Extraklasse servierten.

In beiden Sälen war die Prinzengarde mit ihren Tanzmariechen ein Volltreffer. Besonders gut war die Stimmung im Rahser. Einer, der dazu viel beitrug, war Hermann-Josef Maaßen aus Kaarst-Büttgen. Ein Redner der der alten Schule, denn er beherrscht die gereimten eigenen Sprüche exzellent.

So feierten rund 2.500 Besucher bei den verschiedenen Veranstaltungen Karneval in Viersen. Die Narren haben nun reichlich Programm bis Aschermittwoch.

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