Der MSC Dülken lud zur Orientierungsfahrt und 38 Teams nahmen teil.

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Marina und Walter Hammes (v.l.) unterhalten sich an ihrem Mercedes-Oldtimer.

Marina und Walter Hammes (v.l.) unterhalten sich an ihrem Mercedes-Oldtimer.

Horst Siemes

Marina und Walter Hammes (v.l.) unterhalten sich an ihrem Mercedes-Oldtimer.

Viersen. "Rund um die Narrenmühle" - der Titel der 14. Orientierungsfahrt des Motorsportclub Dülken war ein wenig irreführend. Denn es ging eher ins Gewerbegebiet Mackenstein oder Münchheide in Willich. "Wir wollten die Anwohner nicht belästigen", so Fahrtleiter Dirk Kamps und sein Vize Thomas Hilligloh am Samstagabend nach der gut organisierten Fahrt.

Auf der 80-Kilometer-Tour gab es auch Aufgaben zu lösen

Am frühen Nachmittag hatten sich 38 Teams aus ganz NRW am Haus Waldfrieden (Start und Ziel) in der Bockerter Heide eingefunden. Von A, wie Anfänger, über N, wie Neulinge, bis C zu Classic (Oldtimer) reichten die verschiedenen Klassen, in denen gestartet wurden.

Fahrer und Beifahrer mussten auch Karten lesen können. Und die letzten, die gegen 20.45 Uhr ins Ziel fuhren, taten dies mit einer Autoleselampe.

Vor dem Start gab’s die Beifahrerbesprechung im Haus Waldfrieden. Eine wichtige Besprechung: Denn die auf der Strecke liegenden Stempel- und Orientierungskontrollen, aber auch die verschieden angebrachten Zahlen, mussten erkannt und in die Bordkarte eingetragen werden. "Nicht so einfach", so die frühere Viersener Bürgermeisterin Marina Hammes, die zwar nicht auf einem vorderen Platz landete, dafür mit dem 46 Jahre alten "Adenauer-Mercedes", eines der Schmuckstücke dieser Orientierungsfahrt fuhr.

Manfred Klingen aus Viersen, Mitarbeiter im städtischen Jugendamt, war mit seinem fünften Platz ebenso zufrieden, wie mit seinem 16-jährigen Neffen Malte Küsters als Beifahrer. Klingen fuhr einen 48 Jahre alten Porsche 356 Coupé.

Rund 25 Kontrollen gab es auf der Strecke, und keines der 38 Teams blieb am regnerischen Samstag fehlerlos. Dabei hatten sie Zeit genug. Ein Schnitt von 30 Kilometern pro Stunde war ausgerechnet worden. Und so sollte die 80-Kilometer-Strecke in rund drei Stunden bewältigt werden.

Die Kartenausschnitte des Veranstalters, des MSC Dülken, waren maßgebend für die Lösung der gestellten Aufgaben. Wenden war generell verboten, es sei denn, man hatte sich verfahren. Doch auch das kam vor.

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