Seit 30Jahren wird am Standort Mackenstein produziert.

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Eine riesige Torte in Form des Dülkener Werks gab es von den niederländischen Kollegen.

Eine riesige Torte in Form des Dülkener Werks gab es von den niederländischen Kollegen.

Knappe

Eine riesige Torte in Form des Dülkener Werks gab es von den niederländischen Kollegen.

Dülken. Auch wenn das Wetter nicht so richtig mitspielen wollte, der guten Laune, die am Montag bei Mars in Dülken herrschte, tat das keinen Abbruch. In Zelten und unter großen Sonnenschirmen, die sich auch hervorragend gegen den immer wieder einsetzenden leichten Nieselregen bewährten, blickte das Unternehmen auf seine 30-jährige Geschichte in Viersen zurück.

"Wir haben heute noch über 35 Mitarbeiter, die schon 1979 hier mit dabei waren", sagte Geschäftsführer Thomas Bittinger in seiner Ansprache. Er betonte, dass es Mars an diesem Standort in seine Form nicht gäbe, wenn die Mitarbeiter nicht einen solchen Einsatz zeigten.

Anfangs 420 000 Riegel jährlich, heute zehn Millionen

Mit 115 Kollegen ging es 1979 los, heute sind es 580, die am Viersener Standort arbeiten. Und aus 420 000 Riegel pro Jahr sind zehn Millionen geworden. In Viersen dominiert dabei die Marke Balisto: Im Mackenstein werden diese Riegel für ganz Europa hergestellt.

Von Anfang an war Dülken als Backwarenfabrik konzipiert worden, wobei in den ersten Jahren der Riegel mit dem Namen Banjo produziert wurde. Und ausgerechnet diese Süßigkeit sorgte für einen Wermutstropfen am Feier-Tag: Als "freiwillige Vorsichtsmaßnahme" nimmt Mars zwei Chargen des Produkts, das heute in Österreich produziert wird, aus dem Handel. Es bestehe ein minimales Risiko, dass einzelne Riegel mikrobiologisch belastet sein könnten, hieß es am Montag vom Unternehmen.

Neben der Fabrik gab es ein Entwicklungszentrum für neue Waren. Und dort wurde auch der Balisto-Riegel geboren, der zu einer wahren Erfolgsgeschichte für Mars werden sollte. Bittinger erinnerte an die Investitionen, die im Laufe der Jahre ins Werk flossen, erst in diesem Jahr gab es eine neue Investition von 7,3 Millionen Euro.

Mars Deutschland ist eine Tochterfirma des amerikanischen Unternehmens Mars Incorporated. Am Standort Viersen wird rund um die Uhr produziert. Mehr als zehn Millionen Snacks laufen hier pro Jahr vom Band.

"Wir machen uns fit für die nächsten 30 Jahre", sagte der Geschäftsführer. Zu den Gratulanten zählten unter anderem auch Viersens Bürgermeister Günter Thönnessen und Landrat Peter Ottmann. "Mars und Viersen ist eine süße Verbindung", scherzte Thönnessen, bevor er auf das soziale Engagement des Unternehmens hinwies.

Ob Kinderschutzbund, Viersener Tafel oder Kreissportbund, Mars helfe in den verschiedenen Bereichen finanziell und mit Mitarbeiterpower. Ottmann lobte die Handlungsbereitschaft des Unternehmens: "Es ist die richtige Philosophie. Man muss handeln, um in der Zukunft bestehen zu können."

Für die Stadt Viersen gab es ein Geschenk für die gute Zusammenarbeit: eine Solarzellenanlage im Wert von 7000 Euro für ein öffentliches Gebäude. Etwas Besonderes hatten sich die Kollegen aus dem niederländischen Werk in Veghel einfallen lassen. Sie überraschten die Feiernden mit einer gewaltigen Torte, die das Dülkener Werk darstellt. Gebaut wurde sie zum größten Teil - wie könnte es auch anders sein - aus süßen Riegeln.

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