„Die neuen Raubritter“ standen im Casino Robend im Mittelpunkt.

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Ozan Atakani (SPD) und Jiota Kallianteris (FürVie) gefiel die Rolle der Vorleser.

Ozan Atakani (SPD) und Jiota Kallianteris (FürVie) gefiel die Rolle der Vorleser.

Jörg Knappe

Ozan Atakani (SPD) und Jiota Kallianteris (FürVie) gefiel die Rolle der Vorleser.

Viersen. Fritz Meies, Urgestein der CDU und der Viersener Kommunalpolitik, zog genüsslich an seiner Zigarre und genoss vor dem Casino Robend die wärmenden Sonnenstrahlen. Wenige Minuten später aber war Schluss mit der Ruhe.

Ihn zog es genauso wie viele seiner Kollegen sowie Bürgermeister Günter Thönnessen ins Casino, wo die Viersener Kommunalpolitiker im Rahmen der ersten Viersener Literarischen Tage zu einer amüsanten Vorlesestunde eingeladen hatten. Der Grund: Horst Keller (72), der ehemalige Leiter des Bonner ZDF-Studios, hat sein jüngstes Buch den Steuern gewidmet: "Die neuen Raubritter".

Keller versteht es in dem Werk, sich mit den Steuern, aber auch mit denjenigen, die sie erheben, auseinander zu setzen. Dabei bringt er eine heitere Note in die Thematik. Er nennt Aspekte, die so manchem Steuerzahler die Haare zu Berge stehen lassen. Und er stützt sich dabei auf authentische Quellen.

Nach der Einleitung von Bürgermeister Günter Thönnessen war es Renate Mihm-Werth von den Grünen, die sich als perfekte Vorleserin erwies. Doch ihren Spaß hatten auch Ozan Atakani von der SPD und ganz besonders Jiota Kallianteris von der Ratsfraktion FürVIE.

Auch Günter Thönnessen hatte rasch die Lacher auf seiner Seite als er meinte: "In dieser heutigen Zusammensetzung werden sie uns nicht mehr sehen." Das Werk und die Vorlesestunde gefielen auch Fritz Meies, der als ehemaliger Rektor der Süchtelner Hauptschule wieder in eine Art Schulklasse zurückgekehrt war. Auch FDP-Chef Werner Dingel gefiel diese Art der interfraktionellen Zusammenarbeit, die auch die Besucher genossen.

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