Die meisten Auszubildenden im Kreis haben bereits eine Stelle.

41 junge Mechatroniker haben ihre Ausbildung beendet.
41 junge Mechatroniker haben ihre Ausbildung beendet.

41 junge Mechatroniker haben ihre Ausbildung beendet.

41 junge Mechatroniker haben ihre Ausbildung beendet.

Kreis Viersen. Es gab Pizza, kühle Getränke - und natürlich die Prüfungszeugnisse und Gesellenbriefe: 41 junge Kfz-Mechatroniker feierten jetzt mit der Innung des Kfz-Gewerbes Kreis Viersen den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung. Der stellvertretende Innungsobermeister Stefan Perlick erhob sie im Kempener Berufskolleg offiziell in den Gesellenstand.

Fehlerdiagnose statt schrauben am Auto

Die Autohäuser und Werkstätten im Kreis Viersen wissen offenbar, was sie an ihren Nachwuchs-Mitarbeitern haben: 29der 41 jungen Gesellen wurden direkt von ihren Ausbildungsbetrieben übernommen. "Das ist eine außerordentlich hohe Quote", sagt Berufsschullehrer Engelbert Hillen vor dem Hintergrund, dass viele Kfz-Unternehmen traditionell über den eigenen Bedarf hinaus Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. Die weitaus meisten der übrigen Mechatroniker haben ebenfalls bereits eine Stelle in einem anderen Unternehmen gefunden.

Dass sie ihr Handwerk nicht nur praktisch beherrschen, haben die jungen Gesellen bereits bewiesen. "Die schriftliche Prüfung war diesmal sehr schwierig", berichtet Hillen. Im Kfz-Handwerk werden die Prüfungen bundesweit am selben Tag veranstaltet; die Prüfungsaufgaben werden dabei zentral vorgegeben.

Die beste Gesellenprüfung hatte Manuel Trumm aus Schwamtal (Ausbildungsbetrieb: Niederrheinwerke Viersen mobil) abgelegt. Er wurde von Stefan Perlick, der Obermeister Richard Tendyck vertrat, besonders geehrt.

Perlick ermunterte die jungen Handwerker, sich künftig weiterzubilden und zu qualifizieren, beispielsweise zum Servicetechniker oder zum Meister. Ohnehin sind die Anforderungen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Der Mechatroniker von heute muss weniger schrauben und sich stattdessen immer mehr mit Strategien zur Fehlerdiagnose und -behebung beschäftigen.

Losgesprochen wurden aus Viersen: Dennis Sacher (Auto-Centrum Walter Coenen), Sven van Dongen (Autohaus Ruland), Bartlomiej Haiduk (Autohaus Willy Hölter, Nettetal), Tobias Wirtz (Fa. Paul Gotzen), Manuel Rödiger (Fa. Philip Benik) und Niels Wüster (Theo Boeckels Nutzfahrzeuge, Willich).

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