Insgesamt flossen in Viersen 94 000 Euro in 46 Wohneinheiten.

Durch die Fenster soll die Belastung durch Lärm vermindert werden.
Durch die Fenster soll die Belastung durch Lärm vermindert werden.

Durch die Fenster soll die Belastung durch Lärm vermindert werden.

Frank May

Durch die Fenster soll die Belastung durch Lärm vermindert werden.

Viersen. Das von der Stadt Viersen im Rahmen des Konjunkturpaketes II verabschiedete Förderprogramm zum Einbau von Schallschutzfenstern an kommunalen Straßen ist beendet. 46 Wohneinheiten kamen dadurch in den Genuss einer Fördersumme von insgesamt rund 94 000 Euro.

Fast 280 Eigentümer angeschrieben

„Ziel dieses Programms war es in erster Linie, eine für die Gesundheit bedenkliche Lärmbelastung zu vermindern, aber auch das Wohn- und Lebensumfeld der Viersener Bürger zu verbessern“, berichtet Andre Paland von der Zentralen Bauverwaltung der Stadt Viersen.

Koordiniert wurde das Förderprogramm durch das von der Stadt Viersen beauftragte Architekturbüro Ulrich Beyer, das die Antragsberechtigten über das Schallschutzfensterprogramm informierte, für Rückfragen zur Verfügung stand und die Antragsbearbeitung sowie die Prüfung der Kostennachweise übernahm.

Angeschrieben wurden insgesamt 278 Gebäude- und Wohnungseigentümer, die nach den Lärmkarten, die das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen erstellt hatte, in besonderer Weise vom Straßenlärm betroffen sind.

Verbesserung um mindestens eine Schallschutzklasse

„Nur vier Förderanträge konnten nicht berücksichtigt werden“, so Paland, „weil der zunächst geplante Einbau von Schallschutzfenstern dann doch nicht durchgeführt wurde. Die Wohnung eines Antragstellers erfüllte nicht die Voraussetzungen für eine Förderung.

Laut Stadt wurden In 38 Fällen Viersener Firmen mit dem Einbau der neuen Fenster beauftragt.

Der Einbau hatte nach Angaben der Stadt jeweils eine Verbesserung um mindestens eine Schallschutzklasse zur Folge. Damit wurde eine erhebliche Lärmminderung für die Anwohner erreicht. Die Förderung erfolgte im Rahmen des Konjunkturpaketes II unter finanzieller Beteiligung des Bundes und des Landes NRW.

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