Wählergemeinschaft denkt außerdem über Landratskandidatur nach.

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Hans-Willi Pertenbreiter ist Fraktionsvorsitzender von FürVie.

Hans-Willi Pertenbreiter ist Fraktionsvorsitzender von FürVie.

Hans-Willi Pertenbreiter ist Fraktionsvorsitzender von FürVie.

Viersen. Die Bürgervereinigung FürVie denkt darüber nach, einen eigenen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen zu schicken. Noch sei man in der Findungsphase, sagt der Fraktionsvorsitzende Hans-Willi Pertenbreiter. Kandidaten gebe es zwar, aber sicher sei nichts. Anfang Februar würde man bei einer Versammlung überlegen "machen wir das oder machen wir das nicht". Klar sei noch nicht, wie man sich positioniere.

Anders als bei der Kommunalwahl 2004 wird es dieses Mal keine Stichwahl geben. Nachdem vor fünf Jahren keiner der Bürgermeisterkandidaten die absolute Mehrheit hatte, bekamen die beiden mit den meisten Stimmen eine zweite Chance. So setzte sich bei der Stichwahl Günter Thönnessen (SPD) gegen die CDU-Kandidatin Marina Hammes durch. In diesem Jahr wird derjenige Bürgermeister, der im Juni die meisten Stimmen bekommt.

Bei der Kommunalwahl 2004 war Pertenbreiter als FürVie-Bürgermeisterkandidat angetreten. 17,28 Prozent der wählenden Viersener hatten ein Kreuz hinter seinen Namen gesetzt.

"Wir müssen eruieren, wer das machen möchte."

(Hans-Willi Pertenbreiter über die Landratskandidatur)

Darüber hinaus denkt der Fraktionsvorsitzende über die Stadtgrenzen hinaus an die Zukunft. Die neu gegründete "Unabhängige Wählergemeinschaft Kreis Viersen" (UWKV) überlegt, einen eigenen Kandidaten für das Amt des Landrates aufzustellen. "Das Interesse ist auf jeden Fall da. Aber wir müssen erst mal eruieren, wer das machen möchte", sagt Pertenbreiter, dessen Wählergemeinschaft FürVie gemeinsam mit der Tönisvorster Wählergemeinschaft UWT die kreisweite UWKV ins Leben rief. Pertenbreiter hofft, dass es im Januar noch eine Mitgliederversammlung gibt, auf der Weiteres geklärt werden könnte.

Die Mitglieder der UWKV wollen im Sommer auf Kreisebene antreten und die absolute CDU-Mehrheit ablösen. Dies erklärte der Vorstand der UWKV. "Es ist Zeit für eine Veränderung", so der stellvertretende Vorsitzende Jörg Frick.

Die absolute CDU-Mehrheit in den letzten zehn Jahren im Kreistag habe dem Kreis wirtschaftlich nicht gut getan. In vielen Bereichen sei der Kreis das Schlusslicht der Landkreise. Sollte man jedoch keinen eigenen Kandidaten aufstellen, werde man überlegen, Landratskandidatin Irene Wistuba oder Landratskandidat Lothar Vauth zu unterstützen. Die FDP-Kandidatin Wistuba habe schon letztes Mal gegen Ottmann ein zweistelliges Wahlergebnis eingefahren und die SPD habe mit Lothar Vauth einen starken Kandidaten für das Rennen aufgestellt. Anfang April will man sich zu diesem Thema positionieren, Ende März erfolgt die Aufstellung der UWKV-Kandidaten für den Kreis.

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