1,6 Millionen kostet die Maßnahme. Entweiht wird im Juni.

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Bis zu 3600 Urnen sollen in der Grabeskirche Platz finden.

Bis zu 3600 Urnen sollen in der Grabeskirche Platz finden.

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Bis zu 3600 Urnen sollen in der Grabeskirche Platz finden.

Viersen. Vor 125 Jahren ist der Planungsauftrag für die ehemalige Pfarrkirche St. Joseph vergeben worden. Im vergangenen Sommer hat ein neues Kapitel der Gotteshaus-Geschichte begonnen: Es laufen die Umbauarbeiten, um aus der St. Joseph-Kirche eine Grabeskirche zu machen. Die Neugestaltung kostet 1,6 Millionen Euro.

Damit das Gotteshaus eine Grabeskirche sein wird, entweiht Karl Reger, Aachener Weihbischof und einstiger Kaplan von St. Joseph, am 1. Juni die Kirche. „Ziel des Umbaus ist es, die einstige Pfarrkirche zu einem Friedhof samt Sakralbereich umzugestalten“, sagt Regionaldekan Johannes Quadflieg.

Zu den Baumaßnahmen gehört unter anderem die Neuverlegung der Mettlacher Platten im neuen Sakralbereich. Hochaltar, Chorgestühl, Taufstein, Orgel, Kreuzweg und der Tresor bleiben an ihrer Stelle.

An jedem Samstag wird fortan eine Messe für die Verstorbenen gefeiert. „Hochzeiten oder andere Festmessen sind nicht mehr möglich“, sagt Pastoralreferent Martin Alfing. Verwaltungsleiter Bernd Bodenbrenner und er bekommen in der Kirche ein neues Büro.

Die Grabstättennutzung (insgesamt wird Platz für 3600 Urnen sein) gilt für 20 Jahre, eine Verlängerung ist möglich. Eine Einzelgrabstätte kostet je nach Lage zwischen 2000 und 3600 Euro plus Kosten für den Kubus der Urne.

Infos gibt es unter Tel. 02162/1061350.

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