Günter Thönessen traf die drei Kinderprinzenpaare aus Dülken, Süchteln und Viersen im Café Mokka.

Im Stadthausfoyer kamen die Kinderprinzenpaare mit Bürgermeister Günter Thönessen und seinen Stellvertretern ins Gespräch.
Im Stadthausfoyer kamen die Kinderprinzenpaare mit Bürgermeister Günter Thönessen und seinen Stellvertretern ins Gespräch.

Im Stadthausfoyer kamen die Kinderprinzenpaare mit Bürgermeister Günter Thönessen und seinen Stellvertretern ins Gespräch.

Markus Rick

Im Stadthausfoyer kamen die Kinderprinzenpaare mit Bürgermeister Günter Thönessen und seinen Stellvertretern ins Gespräch.

Viersen. Im Stadthausfoyer ging es am Montagnachmittag wieder ganz jeck zu. Diesmal hatten aber nicht die Großen das Sagen. Denn erstmals war das Stadthaus fest in der Hand der drei Kinderprinzenpaare aus Viersen, Dülken und Süchteln.

Im vergangenen Jahr hatte Bürgermeister Günter Thönnessen erstmals die Kinderprinzenpaare eingeladen, da traf man sich in einem Fast-Food-Restaurant. Doch dieses Jahr sollte es etwas vornehmer sein. Deshalb hatte der Bürgermeister die kleinen Tolitäten ins Café Mokka eingeladen. Samt Begleitung waren die Majestäten gerne der Einladung gefolgt. Es war eine muntere Plauderrunde mit Thönessen, seiner ersten Stellvertreterin Monika Ruff-Händelkes, den Ex-Prinzen und zweiten stellvertretenden Bürgermeister Hans-Willi Bouren.

"Eine Prinzessin reicht mir."

"Herbert Knebel" alias Prinz Nils I.

Das Dülkener Kinderprinzenpaar Tim II. und Sarah I. kam in Blau und Gelb, die Viersener Tolitäten in Rot und Weiss Nils I. und Madeleine I. und Jonas I. und Joel I. aus Süchteln waren in Gelb und Grün zum Termin erschienen. Tim II. verriet, dass er sich schon jetzt sehr auf den Rosenmontag freut, denn an diesem Tag hat er auch Geburtstag und vollendet sein 14. Lebensjahr.

Prinz Nils I. von den Roahser Jonges hat zwar schon seine Prinzessin im Karneval, ließ aber die anderen am Tisch wissen, dass er als Bürgerlicher noch gar nicht an eine Prinzessin an seiner Seite denkt und sich noch ein wenig Zeit lassen will. Und kurz und trocken meinte der bühnenerfahrene "Herbert Knebel", der auch beim Plauderstündchen zu Gast war: "Eine Prinzessin reicht mir." Dann zog er davon mit seinen prächtig roten Schnabelschuhen.

Ob Gloria tibi Dülken, ob Viersche Helau oder Ramm di Bamm, wie man im Rahser ruft - ihre Schlachtrufe beherrschen die Nachwuchstollitäten ebenso wie die Verleihung von Orden.

Für Bürgermeister Günter sind die Kinderprinzenpaare "Hoffnungsträger" des Karnevals in der Kreisstadt. Und er findet es schön, dass es auch junge Leute gibt, die den Karneval als schöne Tradition des Rheinlands pflegen. Deshalb fand er es auch gut, dass viele von den kleinen Majestäten auch schon vorher aktiv in dass Karnevalsgeschehen eingebunden waren.

Der Bruder von Nils Bungardt war schon Kinderprinz und die Eltern Achim und Silke schon das Prinzenpaar der Narrenherrlichkeit Viersen.

Ex-Prinz und Senatspräsident Frank Schiffers empfahl den jungen Regenten: "Genießt jede Minute eures prinzlichen Spiels." Dazu gehören auch die Auftritte, die die Kinderprinzenpaare absolvieren müssen. Nils I. und Madeleine I. müssen schon heute nach Düsseldorf fahren. Dort werden sie von NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers empfangen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer