Kreis Viersen. Die Kreistagsfraktion der Grünen um die Vorsitzende Marianne Lipp hat in einem Schreiben an Landrat Peter Ottmann den Antrag für eine Integrationskonferenz "innerhalb der nächsten zwölf Monate" gestellt. Der Kreistag solle die Verwaltung zu einer solchen Veranstaltung auffordern.

Folgen des demografischen Wandels sollen gemildert werden

Zur Begründung heißt es: "Eine kluge Integrationspolitik bietet dem Kreis Viersen eine gute Chance, die Folgen des demografischen Wandels zu mildern und den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenhalt zu stärken." Knapp 20 Prozent der Menschen, die in der Region lebten, hätten eine Zuwanderungsgeschichte.

Zur Integrationskonferenz sollte die Kreisverwaltung unter anderem Vertreter von Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, politischen Parteien, Wirtschaft und Sport einladen, fordern die Grünen in ihrem Brief, der von Lipp und dem Kempener Kreistagsmitglied Jeyaratnam Caniceus unterzeichnet wurde.

"Ziel sollte sein, durch Darstellung des Angebots für Migranten, durch Diskussionen der örtlichen Defizite im Integrationsprozess, durch persönlichen Austausch und durch die Schaffung von Vernetzungsmöglichkeiten ein Integrationskonzept für den Kreis vorzubereiten.

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