Am Freitagnachmittag ist ein Real-Supermarkt in Viersen geräumt worden. Kunden klagten über Atembeschwerden.

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Symbolbild.

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dpa

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Viersen. Am Freitagnachmittag ist der Real-Supermarkt an der Kanalstraße in Viersen geräumt worden. Der Marktleiter informierte Feuerwehr und Polizei darüber, dass irgendjemand Gas versprüht hatte. 15 bis 20 Kunden sollen demnach unter Atembeschwerden gelitten haben, teilt Franz Dohmen von der Polizei in Viersen auf Nachfrage mit.

Die Feuerwehr ist am Nachmittag mit einem Großaufgebot vor Ort. Alleine zehn Rettungswagen seien angefordert worden. Insgesamt litten acht Personen unter Beschwerden. "Eine 44-Jährige und ihr 14-jähriger Sohn müssen zur Sicherheit die Nacht im Krankenhaus verbringen", sagt Dohmen.

Das Gesundheitsamt muss Lebensmittel überprüfen

Die Polizei gehe ebenfalls davon aus, dass Reizgas in den Verkaufsräumen versprüht worden ist. Bisher gebe es aber keine Hinweise auf die oder den Täter. Der Supermarkt musste am Nachmittag zunächst geschlossen bleiben. "Das Gesundheitsamt muss überprüfen, ob die Lebensmittel noch genießbar sind", erklärt Franz Dohmen von der Polizei am Nachmittag. Zwei Stunden nach dem Vorfall konnte der Markt wieder geöffnet werden. pasch

Hinweise zu möglichen Tätern nimmt die Polizei Viersen unter der Rufnummer 02162-3770 entgegen.

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