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Jörg Knappe

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Viersen.  Nach einem Fußballspiel in Viersen am Sonntagnachmittag ist es gegen 17.15 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Stadion "Hoher Busch" zu Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern beider Mannschaften gekommen. Dabei soll ein 24-jähriger Spieler aus Ratingen einen Stock gegen das Auto eines Gegenspielers der Viersener Mannschaft geworfen haben.

Der Gegenspieler, ein 21-jähriger Mönchengladbacher, soll dem Ratinger dann aus seinem Fahrzeug heraus eine Waffe gezeigt haben. Dieser erstattete daraufhin Anzeige wegen Verdachts der Bedrohung. Im Laufe des Abends meldete sich der Mönchengladbacher dann auf der Polizeidienststelle uund erklärte, dass er seit Karneval eine kleine Spielzeugpistole im Fahrzeug habe, die er dem Ratinger "aus Spaß" gezeigt habe.

Nachdem er erfahren habe, dass die Polizei ihn deswegen sprechen wollte, wollte er durch sein persönliches Erscheinen zur Aufklärung des Sachverhaltes beitragen. Er zeigte den Beamten eine Spielzeugpistole und gab an, dass es sich dabei um die Waffe gehandelt habe, die er dem Kontrahenten gezeigt habe.

Die Spielzeugwaffe war als solche erkennbar, so dass die Beamten keinen Anlass sahen, eine Anzeige nach dem Waffengesetz gegen den Mönchengladbacher zu fertigen. Das Mitführen einer sogenannten "Anscheinwaffe" in der Öffentlichkeit ist nach dem Waffengesetz nämlich nicht erlaubt und der Verstoß würde mit einem Bußgeld geahndet. Die Ermittlungen dauern an.

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