Viersen. Der extreme Winter und seine Folgen beschäftigen weiterhin die Mitarbeiter der Städtischen Betriebe in Viersen. Als besonders problematisch erwiesen sich die vielen Frostaufbrüche an Gehwegen, heißt es bei der Stadt. Es hätten sich insbesondere bei „plattierten Flächen“ schon einzelne Platten gelöst, die durch den gefrorenen Untergrund angehoben worden seien.

Das Absperrmaterial reicht vermutlich nicht aus

„Zurzeit sind bereits fast hundert derartige Gefahrenstellen bekannt, Hinweisschilder wurden aufgestellt“, sagt Wolfgang Halberkann, Leiter der Städtischen Betriebe. „Da aber immer noch neue Frostaufbrüche an Gehwegen festgestellt oder gemeldet werden, ist damit zu rechnen, dass das Absperrmaterial nicht ausreicht, obwohl der Bestand vor Wochen bereits aufgestockt wurde. Deshalb sollten Passanten auf Gehwegen mit Plattenbelägen besonders vorsichtig sein.“ Das Problem, das auch in vielen anderen Kommunen auftrete, reguliere sich normalerweise nach der Frostperiode von selbst.

Die Polizei zählte zwischen Montagnachmittag und Dienstagnachmittag acht witterungsbedingte Verkehrsunfälle mit Blechschäden im Kreis. Die Städtischen Betriebe stehen weiter in Bereitschaft, der Streusalzvorrat umfasst aktuell noch 60 Tonnen.

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