Viersen. Die Narrenhochburg Dülken hat ab sofort einen „Förderverein Prinzenspiel Dülken“. Ob der Name so bleibt, ist allerdings noch offen. Gründungsmitglieder sind die Narrenakademie, das Orpheum, der Vaterstädtische Verein und die Dülkener Karnevalsgesellschaft (DüKaGe). Weitere Mitglieder, etwa Kegelclubs oder Privatpersonen, sind willkommen. Die Eintragung ins Vereinsregister läuft. Ein Fonds ist bereits gebildet, den Ortsbürgermeister Michael Aach verwaltet. Künftig bekommt der Prinz einen Sockelbetrag vom Verein.

Grund für die Gründung: Ausgerechnet in diesem Jahr, in dem Dülken 650 Jahre alt wird, gibt es kein Prinzenpaar. „Wir haben bereits erste Gespräche im vergangenen Sommer geführt“, so Volker Müller, rector magnificus der Narrenakademie, der „bis zuletzt“ gehofft hatte, doch noch ein Prinzenpaar zu finden.

Zahl der Orden könnte reduziert werden

Bewerbungen für den Prinz Karneval sind zwar auch künftig an die Narrenakademie zu richten, doch die Entscheidung fällt der Förderverein. Er ist zuständig für die Findung und die Kürung.

Die Karnevalisten haben sich eine Vielzahl von Gedanken gemacht. So soll es fortan möglich sein, dass ein Prinz nur von Altweiberdonnerstag bis Veilchendienstag regiert. Oder, dass das jecke Ornat von früheren Prinzen zur Verfügung gestellt wird. Auch die Zahl der Orden sei reduzierbar. Müller: „Man kann die Sache kostengünstiger machen, das ist keine Frage.“ mb

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