Im Allgemeinen Krankenhaus wurden digitale Verbindungen geschaffen.

Dr. Jürgen Malms (l.), hier mit einem Teil seines Teams, ist Chefarzt des Instituts für diagnostische Radiologie.
Dr. Jürgen Malms (l.), hier mit einem Teil seines Teams, ist Chefarzt des Instituts für diagnostische Radiologie.

Dr. Jürgen Malms (l.), hier mit einem Teil seines Teams, ist Chefarzt des Instituts für diagnostische Radiologie.

Dr. Jürgen Malms (l.), hier mit einem Teil seines Teams, ist Chefarzt des Instituts für diagnostische Radiologie.

Viersen. Die Radiologie des Allgemeinen Krankenhauses Viersen (AKH), das einzige im Kreis mit einer solchen eigenständigen Abteilung, hat ein digitales Netzwerk geschaffen. Dieses verbindet die kooperierenden Krankenhäuser in Nettetal und Süchteln mit Viersen.

"Dadurch können die Ärzte von allen Standorten aus auf Untersuchungsbilder der Kliniken zugreifen", erklärt Dr. Jürgen Malms, Chefarzt der Radiologie im AKH.

"Außerdem besteht eine Netzverbindung zu überregionalen Schwerpunktkliniken, wie zum Beispiel der neurochirurgischen Universitätsklinik in Düsseldorf. Auf diese Weise können wir in allen radiologischen Belangen umfassend und schnell beraten."

Abteilung in den vergangenen Jahren stark vergrößert

Die vollständige Digitalisierung sowie die Vernetzung mit anderen Krankenhäusern ist nicht die einzige Neuerung in der jüngsten Vergangenheit. Erst seit April 1999 gibt es überhaupt eine eigenständige Abteilung.

"Zuvor gab es noch nicht den Bedarf dafür", sagt Malms. Das AKH besaß einen Computertomographen und kooperierte ansonsten mit einer benachbarten Röntgenpraxis. Inzwischen hat sich die Abteilung zu einem "modernen Hochleistungszentrum" entwickelt, so das AKH.

"Wir haben mit zwei Ärzten angefangen. Jetzt arbeiten in der Radiologie sieben Ärzte und 24 weitere Mitarbeiter. Auch unser Aufgabengebiet und die Möglichkeiten der Diagnostik haben sich von Jahr zu Jahr erweitert", so Malms. Die Anzahl der computer- und kernspintomographischen Untersuchungen beispielsweise stieg innerhalb von zehn Jahren von 3.100 auf mehr als 7.800 (2009).

Die Patienten der Radiologie kommen aus jeder Abteilung des AKH, aber auch aus benachbarten Krankenhäusern wie dem Städtischen Krankenhaus Nettetal, dem St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln oder den LVR-Kliniken. Zum Leistungsspektrum gehört unter anderem die Röntgendiagnostik, die Kernspintomographie und die Computertomographie.

"Um exakte Diagnosen und eine moderne Medizin betreiben zu können, muss die technische Ausstattung immer wieder aktualisiert werden", so Malms. Vor einem Jahr erhielt die Radiologie deshalb einen neuen Kernspintomographen. Für Ende dieses Jahres wird die Anschaffung eines neuen Computertomographen ins Auge gefasst.

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