Die EGN zentralisiert nach dem Vertrieb auch die Verwaltung an der Greefsallee.

Entsorgung
Bernfried Ahle und Reinhard Van Vlodrop von der EGN in Viersen

Bernfried Ahle und Reinhard Van Vlodrop von der EGN in Viersen

Knappe

Bernfried Ahle und Reinhard Van Vlodrop von der EGN in Viersen

Viersen. Für die Entsorgungsgesellschaft Niederrhein (EGN) gewinnt der Standort Viersen an Bedeutung. Vor einigen Wochen sind 46 Mitarbeiter aus den Verwaltungsabteilungen in Grevenbroich nach Viersen umgezogen.

Die Fäden für die Entsorgungsaktivitäten in den Kreisen Viersen, Neuss, Aachen, Düren und Heinsberg sowie für die Städte Krefeld und Mönchengladbach laufen damit an der Greefsallee 1-5 zusammen.

Im vergangenen Jahr wurde bereits der Vertrieb in Viersen zusammengeführt. „Diese positive Erfahrung hat uns veranlasst, den aktuellen weiteren Schritt in Sachen Verwaltung zu tun“, sagt Bernfried Ahle, Geschäftsführer für den Vertrieb. In Viersen wolle man die Kräfte bündeln und von hier aus die rund 12 000 Kunden betreuen und beraten.

„Durch die Nähe der kaufmännischen Abteilungen zum Vertrieb kann man sich noch besser abstimmen und schneller reagieren“, bemerkt Reinhard Van Vlodrop, Geschäftsführer für Verwaltung und Anlagen.

Nach dem Umzug gibt es in Viersen 295 Mitarbeiter. Mit dazu gehören auch der Betrieb an der Bachstraße mit einer Papieraufbereitungsanlage sowie der Entsorgungsstandort Süchtelner Höhen.

Wiederverwertung wird immer wichtiger

„Wir verstehen uns als Versorger, aber auch als Rohstofflieferant“, betont Van Vlodrop. Wiederverwertung werde immer wichtiger und bei EGN arbeite man ständig daran, die Aufbereitungstechniken zu verbessern. Mit der Übernahme von NOEX, einem Dienstleister für die Entsorgung von Elektrogeräten, vor drei Jahren machte EGN auch einen Schritt in dieses Segment.

Durch Innovationen in Technik und Vertrieb will sich EGN von den Großen der Branche abheben.

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