Hannelore Hoger las in der Kreuzkirche aus Trennungsbriefen von Frauen.

Manchmal frech, manchmal tröstlich: Hannelore Hoger las aus Abschiedsbriefen.
Manchmal frech, manchmal tröstlich: Hannelore Hoger las aus Abschiedsbriefen.

Manchmal frech, manchmal tröstlich: Hannelore Hoger las aus Abschiedsbriefen.

Knappe, Jörg

Manchmal frech, manchmal tröstlich: Hannelore Hoger las aus Abschiedsbriefen.

Viersen. Was tun, wenn es aus ist? Zu den zeitlosen Ritualen, sich vom Geliebten zu trennen, gehört der Abschiedsbrief – ein Klassiker seines Genres, so alt wie die Liebe selbst. Sibylle Berg, deutsche Schriftstellerin und Dramatikerin, hat quer durch die Zeiten Abschiedsbriefe von Frauen, berühmten und weniger berühmten, gesammelt. Darunter sind Prominente wie Anne Boleyn, Marlene Dietrich, Isadora Duncan, Corinne Hofmann oder Else Buschheuer. Die Briefe beschreiben überraschende Trennungen, Abschiede auf Zeit oder für immer. Sie erzählen vom Verlassen und Verlassenwerden, von Trauer und Zorn, Schwäche und Ohnmacht, Hass und Sarkasmus, aber auch von Wärme und Zärtlichkeit, Großmut und Dankbarkeit.

Aus diesen Briefen las am Wochenende die Schauspielerin Hannelore Hoger in der ausverkauften Kreuzkirche an der Hauptstraße. Mit ihren Betonungen gab sie den Briefen ihre ganz persönliche Note. Manchmal frech, manchmal tröstlich interpretierte sie die Briefe zum ewigen Thema Liebe – die in der heutigen Zeit auch schon einmal als E-Mail daherkommen. Da wurde die als Kommissarin Bella Block bekanntgewordene Schauspielerin besonders bissig. Begleitet wurde sie in der Kreuzkirche von Pianist und Arrangeur Siegfried Gerlich mit Kompositionen von Frederic Chopin. Red

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