28000 Freunde alter Autos und Motorräder pilgerten am Wochenende zu den Classic Days am Wasserschloss.

Klassische Sportwagen waren die Augenweiden der Classic Days.
Klassische Sportwagen waren die Augenweiden der Classic Days.

Klassische Sportwagen waren die Augenweiden der Classic Days.

Viel Applaus gab es für die mutigen Fahrer der Vintage-Motorräder.

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Klassische Sportwagen waren die Augenweiden der Classic Days.

Niederrhein. Schloss Dyck bei Jüchen wurde am zurückliegenden Wochenende zum Zentrum aller Oldtimer-Freunde. Doch nicht nur sie kamen auf ihre Kosten, sondern auch Liebhaber der feinen Englischen Art.

Am Straßenrand parkte ein Mercedes-Pullman

Die Classic Days lockten 28000Besucher in die Gärten des Wasserschlosses und auf die umliegenden Felder. Dabei schreckte es auch nicht ab, dass mitunter kilometerweit entfernt geparkt werden musste-ein Zubringerbus-Service war eingerichtet worden.

Entlang der Straßen zwischen dem Schloss, dem alten Weinhaus und dem Nikolauskloster kam es durchaus vor, dass sogar ein Mercedes-Pullman-in früheren Jahrzehnten das bevorzugte Transportmittel von Staats- und Regierungschefs und Monarchen rohölfördernder Länder-am Straßenrand im Gras parkte. Die Maisfelder waren zu Oldtimer-Parkflächen verwandelt worden.

Eine Strecke zwischen dem Weinhaus und der Allee am Schloss war den großen Auftritten legendärer Automobile vorbehalten, darunter ein Bugatti Royale aus den 30er Jahren. Die Vielfalt der Fahrzeuge war einzigartig, wie der Jüchener Oldiefahrer Oliver Müller feststellte. Mit seiner Frau und Freunden hatte er es sich auf einem der begehrten Plätze unter den Alleebäumen auf einer Picknickdecke gemütlich gemacht. Am Steuer der Oldtimer auf der Piste saßen auch Rennfahrerlegenden wie Hans Hermann oder Jochen Maass

Auch "Tante Ju" kam zu Besuch

Mitunter gingen die Blicke aber auch zum Himmel, der leider nicht ständig makellos blau war-was aber dem Hochglanz der polierten Autos nichts anhaben konnte. Dort nämlich kündigte ebenfalls lautes Brummen einen weitern Höhepunkt an: Eine Ju52 zog ihre Bahn über den Wäldern rings um das Schloss: Am Flughafen Mönchengladbach in der Nähe hatten gleich zwei der klassischen Propeller-Maschinen über das Wochenende Stellung bezogen.

Fans britischen Landlebens genossen das Stelldichein von klassischen Automobilen und Propellermaschinen und hatten teilweise sogar die entsprechende Garderobe aus dem heimischen Kleiderschrank gekramt. Und so konnten sich die Besucher davon überzeugen, dass Knickerbocker immer noch besonders stilvoll und elegant sein können.

"Wir hatten einen unfallfreien Ablauf, eine tolle Atmosphäre und eine überwältigende Begeisterung", freute sich daher auch Jens Spanjer, Vorstand der Stiftung Schloss Dyck. Daran Anteil hatten auch 250 Helfer. Die Stiftung hatte neben dem Verkehrskonzept einen Großteil der Infrastruktur organisiert und Schloss und Park für die Classic Days zur Verfügung gestellt.

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