Die Verwaltung soll in einem ersten Schritt „Ausflugspakete“ zusammenstellen.

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Unter anderem die Skulpturen rund ums Kreishaus lohnen einen Ausflug.

Unter anderem die Skulpturen rund ums Kreishaus lohnen einen Ausflug.

NN

Unter anderem die Skulpturen rund ums Kreishaus lohnen einen Ausflug.

Viersen. Der Tourismus ist am Niederrhein eine wachsende Branche – nur an Viersen scheint dieser Trend nach Ansicht der örtlichen CDU vorbeizugehen. Dies möchte die Partei schon bald mit Unterstützung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Viersen (WFG) ändern.

„Die WFG des Kreises ist ein erfahrener und erfolgreicher Akteur in Sachen Tages- und Kurzreisetourismus“, sagt CDU-Ratsfrau Laura Mavrides. „Besonders die grenzüberschreitenden 2-Land-Reisen haben sich gut am Markt etabliert.“

„Wir haben einige schöne Ziele zu bieten, die einen Besuch in unserer Stadt lohnenswert machen.“

Laura Mavrides, CDU-Ratsfrau

Allerdings gebe es unter den vielfältigen, von der WFG vermarkteten Reisepaketen kein einziges, in dem die Stadt Viersen sich touristisch darstellen könne: „Dabei haben wir doch einige schöne Ziele zu bieten, die einen Besuch in unserer Stadt lohnenswert machen“, so die Ratsfrau, die das Thema auch schon im Wirtschaftsförderungsausschuss angesprochen hatte.

Geplant ist die Zusammenarbeit mit der Kreis-Wirtschaftsförderung

Um den Stein ins Rollen zu bringen, hat die CDU-Fraktion nun einen Antrag eingebracht, der die Verwaltung in einem ersten Schritt beauftragt, selbst mögliche „Ausflugspakete“ zusammenzustellen, um anschließend mit einem konkreten Angebot an die WFG herantreten zu können.

„Unsere städtische Wirtschaftsförderung muss hier die Vorarbeit leisten und aufzeigen, dass Viersen bisher zu Unrecht nicht im 2-Land-Programm vertreten ist“, sagt der Parteivorsitzende Paul Mackes. „Schließlich kann man nicht erwarten, dass Dritte die Vorzüge unserer Stadt so gut kennen wie wir selbst.“

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