Die Gegner befürchten zum Beispiel Staubbelastung, Lärmbelästigung und die optische Verschandelung der südlichen Einfahrt von Viersen.

Prozess
Ein Obi-Baumarkt soll an der Kölnischen Straße in Viersen entstehen. Viele Bürger sind garnicht begeistert.

Ein Obi-Baumarkt soll an der Kölnischen Straße in Viersen entstehen. Viele Bürger sind garnicht begeistert.

Dirk Thomé

Ein Obi-Baumarkt soll an der Kölnischen Straße in Viersen entstehen. Viele Bürger sind garnicht begeistert.

Viersen. In Viersen formiert sich Widerstand gegen den geplanten Obi-Markt. Dieser soll an der Kölnischen Straße angesiedelt werden. Nun hat sich die Bürgerinitiative Viersen-Hamm (BIVH) gegründet. 41 Viersener hätten sich getroffen, heißt es unter anderem in einer Mitteilung der Initiative.

Belästigungen durch Lärm und Staub als Argumente

Ziel der BIVH (bereits im Internet auf der Plattform Facebook präsent) ist nach eigenen Angaben „der Kampf gegen den Obi-Baumarkt mit Standort Kölnische Straße“. Als Gründe für das Treffen werden eine „stark zunehmende Lärmbelästigung“ und „Staubbelastung im Bereich des geplanten Baumarktes“ angeführt.

Diese Probleme würden durch den zunehmenden Verkehr durch Kunden-Pkw und Lkw-Anlieferverkehr die Kölnische Straße, die Kreuelsstraße, die Bachstraße, die Straße Am Kronenfeld, den Beckersweg und den Donkerweg noch weiter belasten.

Die Argumente gegen den Standort sind vielfältig, so die Gegner um Sprecher Volker Breme (64), der an der Kreuelsstraße wohnt. Einige der Kritikpunkte: die „optische Verschandelung der südlichen Einfahrt von Viersen“ und „die Entwässerung der 48 000 Quadratmeter großen Fläche“. Man habe viele Fragen, die von Politik und Verwaltung noch nicht beantwortet worden seien und die das Projekt zum Scheitern führen würden.

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