Nach der Zerstörung ist die Anlage wieder instand gesetzt und mit einer Begrenzung versehen worden.

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Die BMX-Anlage ist von einem Zaun umgeben.

Die BMX-Anlage ist von einem Zaun umgeben.

Horst Siemes

Die BMX-Anlage ist von einem Zaun umgeben.

Viersen. Der Hohe Busch gehört zum "Grünen Herzen" Viersens und bietet viele Möglichkeiten für Sport und Spiel, von Fußball über Beachvolleyball und Nordic-Walking bis hin zu BMX. Die Freunde dieses Fahrradsports finden "die wohl schönste und attraktivste Anlage", so Bürgermeister Günter Thönnessen. Die Anlage ist rund 4000 Quadratmetern groß und liegt an der südlichen Seite des Grillplatzes.

"Wir haben jetzt eine saubere Lösung"

Bürgermeister Günter Thönnessen

Vor Jahresfrist wurde die Anlage ihrer Bestimmung übergeben und wird seitdem intensiv von Jugendlichen - nicht nur aus Viersen - angenommen. Doch der Vandalismus machte vor der Anlage nicht Halt. Und eine offene Sperrung der Anlage, beispielsweise nach einem Unwetter, war nicht möglich. Auch Bauzäune halfen nicht, sagt der kommissarische Leiter der Städtischen Betriebe, Wolfgang Halberkann.

Da die Stadt jedoch aus Sicherheitsgründen in der Lage sein wollte, eine Nutzung zeitweise zu verhindern, blieb schließlich nur eine Einzäunung aus stabilem Metall. Der Tüv hatte empfohlen, die Bahn bei oder nach starkem Regen zu sperren.

"Wir haben jetzt eine saubere Lösung", sagte Thönnessen am Donnerstag. Und dazu eine relativ preiswerte. Denn hätte die Stadt einen Auftrag zur Errichtung der rund 280 Meter langen Zaunanlage vergeben, wären Kosten von rund 35 000 Euro entstanden, erläuterte Wolfgang Halberkann.

Man suchte und fand eine kostengünstigere Lösung: Die Auszubildenden der Städtischen Betrieben bauten den Zaun als "Ausbildungsprojekt" unter fachlicher Anleitung. Knapp dreieinhalb Wochen lang wurden Zaunpfosten im Erdreich verankert und ein Tor am Eingang der Bahn eingebaut, das der Stadt zur Verfügung stand. Rund 10000 Euro kamen von der Sparkassen-Bürgerstiftung.

"Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden", sagte Halberkann beim Blick über die nun eingezäunte Anlage. Zunächst hatte die Stadt an einen Holzzaun gedacht, angesichts des angrenzenden Grillplatzes diesen Gedanken jedoch rasch fallen gelassen. Die Anlage wird täglich kontrolliert und - wenn es denn erforderlich ist - eben auch gesperrt.

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