Die Teilnehmer des Projekts treffen sich an 25 Samstagen abwechselnd in Venlo und in Dülken.

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Lehrer Marcel van Beek unterrichtet in Dülken auf Niederländisch.

Lehrer Marcel van Beek unterrichtet in Dülken auf Niederländisch.

Siemes

Lehrer Marcel van Beek unterrichtet in Dülken auf Niederländisch.

Viersen/Venlo. Unter dem Motto "Zwei Länder - doppelte Chance" bietet die Rhein-Maas-Nord-Academy niederländischen und deutschen Schülern eine Zusatzqualifikation für kaufmännische Berufe an - Start des ersten Durchgangs war im vergangenen November. Angelegt auf 18 Monate treffen sich die Schüler an 25 Samstagen abwechselnd in Venlo und im Dülkener Berufskolleg, um gemeinsam von Dozenten unter anderem in Sprachen, Bewerbungstechniken und Wirtschaftswissen unterrichtet zu werden. Unterstützt werden sie von Unternehmen, die in der Region vertreten sind. Georg Maar von der Santander Bank in Mönchengladbach sagt, dass die ernst gemeinten Nachfragen nach Lehrstellen enorm hoch seien und er das Engagement der Jugendlichen, über ihre normale Schulausbildung hinaus etwas zu tun, für sehr wertvoll und unterstützungswürdig halte. Dieses Engagement auf beiden Seiten - Schüler wie Unternehmen - ist Grundlage des deutsch-niederländischen Projekts. Die Partnerschaften in der Grenzregion sollen so gestärkt werden. Positiv beurteilt wird das Projekt von den Schülerinnen Sandra Best und Jarka Peeters aus Roermond. Dass die Teilnehmer sich zu Beginn auf einem Wochenendausflug kennenlernen konnten, findet Best "klasse", und Peeters hat eine berufliche Karriere in Deutschland fest im Visier. Beim Sprachunterricht machen beide eine gute Figur, auch wenn es noch ein paar sprachliche Stolpersteine gibt, wie die Unterschiede zwischen "Kuchen" und "Küche" oder "Tisch" und "Tafel".

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