Die Politik hat den Umbauplänen für das Areal zugestimmt. Ende 2015 sollen die Arbeiten fertiggestellt sein.

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Der Springbrunnen als optischer Höhepunkt: Der Bahnhofsvorplatz bekommt ein neues Gesicht. Rund 1,2 Millionen Euro soll der Umbau kosten. Grafik: Greenbox

Der Springbrunnen als optischer Höhepunkt: Der Bahnhofsvorplatz bekommt ein neues Gesicht. Rund 1,2 Millionen Euro soll der Umbau kosten. Grafik: Greenbox

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Der Springbrunnen als optischer Höhepunkt: Der Bahnhofsvorplatz bekommt ein neues Gesicht. Rund 1,2 Millionen Euro soll der Umbau kosten. Grafik: Greenbox

Viersen. Mit großer Mehrheit hat der Viersener Ausschuss für Stadtentwicklung und -planung in seiner jüngsten Sitzung den Umbauplänen des Bahnhofsvorplatzes in der Kreisstadt zugestimmt.

Wie Bürgermeister Günter Thönnessen den Politikern erklärte, sollen die Gesamtkosten des Projekts 1 247 300 Euro betragen. Mit dem Bau soll noch in diesem Jahr begonnen werden, die Fertigstellung ist für Ende 2015 geplant. „Wir werden künftig am und um den Bahnhof in Viersen eine völlig neue Situation haben“, versicherte Thönnessen seinen Ratskollegen.

Verkehrsführung in Viersen wird nachhaltig verändert

Verantwortlich sei einerseits der im Bau befindliche innere Erschließungsring, der die Verkehrsführung in Viersen nachhaltig verändern und die Anbindung des Bahnhofs verbessern wird. Andererseits wird der Bahnhofsvorplatz komplett umgestaltet. Hierbei soll die Busanbindung optimiert und unter modernen Gesichtspunkten angepasst sowie die Parkplatzsituation vor und hinter dem Gebäude verbessert werden.

Optischer Höhepunkt soll die Wiederherstellung eines Wasserbeckens samt Springbrunnen im denkmalgeschützten Grünbereich vor dem Bahnhofsgebäude sein. Vorgesehen ist ein Wasserspiel mit fünf Düsen, das die selben Abmessungen besitzt wie der Ende der 90er-Jahre außer Betrieb genommene Springbrunnen.

Die Verwaltung plant, aus Gründen der Sicherheit – insbesondere für Kinder – die Wassertiefe von früher 40 Zentimeter deutlich zu reduzieren. Die genaue Gestaltung wird in enger Abstimmung mit den Denkmalschützern des Landschaftsverbandes geschehen.

Neu soll auch die Parkplatzsituation vor und hinter dem Bahnhof geregelt werden. „Dauerparker gehören hinter den Bahnhof“, so Bürgermeister Thönnessen. „Kurzparker, die Bahnfahrer abholen oder bringen, sowie Kunden, die im Bahnhof schnell eine Zeitung oder Brötchen kaufen wollen, werden weiterhin ihr Auto im Bereich vor dem Bahnhof abstellen können. Das gilt natürlich auch für die Taxen.“

Mit einem modernen elektronischen Informationssystem wird der Busbereich des öffentlichen Nahverkehrs ausgestattet. „Die Fahrgäste werden über Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Busse informiert, dazu werden Wartehäuschen errichtet, in denen man vor schlechtem Wetter geschützt ist“, ergänzte der Verwaltungschef.

160 Fahrrad-Stellplätze vor und hinter dem Bahnhof

Und auch an die Radfahrer wurde gedacht: Vor und hinter dem Bahnhof soll es insgesamt 160 Stellplätze geben, dazu 50 Fahrradboxen. „Darin können zum Beispiel hochwertige Fahrräder eingeschlossen werden“, so Thönnessen.

Auch zur Finanzierung nahm der Bürgermeister Stellung: Die komplette Maßnahme soll 1 247 300 Euro Kosten.

An Förderzuschüssen erwartet die Verwaltung 482 500 Euro. 764 800 Euro müssen aus der Stadtkasse finanziert werden. „Der Baubeginn ist für Dezember geplant, im November nächsten Jahres soll das Projekt fertiggestellt sein“, erklärte Bürgermeister Günter Thönnessen. „Ich gehe davon aus, dass das hier ein sehr schönes Stück Viersen werden wird.“

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