Die Polizei in Viersen sucht einen hageren Mann und ein „Mondgesicht“.

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Jörg Knappe

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Viersen. Der beabsichtigte Kauf eines Wagens in Viersen ist zu einem Fall für die Polizei geworden. Am Donnerstag kam es gegen 19.45 Uhr an der Gladbacher Straße zu Streitigkeiten zwischen Käufern und Verkäufern – dabei kam Pfefferspray zum Einsatz.

Laut Polizei spielte sich Folgendes ab: Zwei unbekannte Männer hatten sich mit zwei potenziellen Autokäufern zu einem Geschäft verabredet. Es ging um einen silbernen Mercedes-Kombi der E-Klasse, der im Internet deutlich unter dem üblichen Verkaufspreis angeboten worden war.

Den Käufern kam das Verhalten verdächtig vor

Als man sich über den Kaufpreis geeinigt hatte, verlangte einer der Käufer die Fahrzeugpapiere und Ausweise der Anbieter. Das lehnte der Verkäufer mit dem Hinweis ab, dass der Wagen dann um 3000 Euro teurer würde. Daraufhin griff der Käufer nach einem Umschlag in der Hand des Unbekannten, in dem er die Fahrzeugpapiere vermutete. Außerdem sagte er, dass dieses Verhalten verdächtig sei und man die Polizei informieren sollte.

Das hatte Folgen: Die beiden Verkäufer sprühten den Käufern Pfefferspray ins Gesicht und flüchteten mit dem mitgebrachten Mercedes, an dem keine Kennzeichen angebracht waren. Das Fahrzeug wurde etwas später in der Nähe des Tatorts gefunden und sichergestellt.

Das Kriminalkommissariat Viersen, Tel. 02162/3770, sucht jetzt nach den beiden flüchtigen Verkäufern. Einer trug weiße Turnschuhe, blaue Jeans und ein graues Langarmshirt sowie ein weißes Baseballcap. Er war zwischen 25 und 30 Jahre alt und hager. Der zweite Tatverdächtige war etwa gleich alt, von kräftiger Statur und hatte rote Haare und einen Dreitagebart. Er trug weiße Turnschuhe, schwarze Jeans und ein schwarzes Kurzarmshirt. Außerdem hatte er ein schwarzes Baseballcap auf. Er wird als „Mondgesicht“ beschrieben. Red

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