Nach 17 witterungsgedingten Unfällen rät die Polizei zu besonderer Vorsicht.

Kreis Viersen. Nach dem bislang milden Winter kam es am ersten Tag mit Glatteis gleich zu mehreren Verkehrsunfällen im Kreisgebiet. Am Montag registrierte die Polizei in der Zeit von 5.55 Uhr bis 9.15 Uhr, registrierte 17 witterungsbedingte Verkehrsunfälle. Bei drei Unfällen wurden Personen verletzt. Insgesamt entstand ein Sachschaden im knapp sechsstelligen Eurobereich.

Zu dem folgenschwersten Unfall kam es um 6.55 Uhr in Niederkrüchten. Eine 41-jährige Wegbergerin kam mit ihrem Pkw bei Eisglätte nach links von der Straße ab und überschlug sich im angrenzenden Feld. Ein Rettungswagen brachte die schwer verletzte Fahrerin zur stationären Behandlung ins Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht.

In Viersen-Süchteln stürzte um 8.55 Uhr ein 81-jährige Radfahrerin auf der glatten Fahrbahn eine 81jährige Süchtelnerin mit ihrem Fahrrad ins Rutschen. Die leicht verletzte Frau kam zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus.

In Hinsbeck kam eine 18-jährige Grefratherin um 6.30 Uhr auf der Grefrather Straße mit ihrem Pkw von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Straßenbaum. Die Fahrerin zog sich nur leichte Verletzungen zu.

Weitere Unfälle gab es unter anderem auf der Brüggener Straße, an der Metgesheide in Breyell sowie auf der Brachter Straße in Schaag. Einen herausragenden Unfall gab es hier auf der Straße an der Beek. In HInsbeck kam eine 45jährige Frau mit ihrem Pkw in einer langgezogenen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb erst nach rund zehn  Metern drei  Meter unter Straßenniveau an einem Bachlauf stehen. Der Schaden an ihrem Fahrzeug ist gering, aber die Bergung gestaltet sich kompliziert.

Auch in Waldniel, Anrath und Vorst kam es zu Glatteisunfällen. 

Die Polizei rät allen Verkehrsteilnehmern, bei entsprechend niedrigen Temperaturen und Frostgefahr ihre Fahrweise den Witterungsbedingungen anzupassen und entsprechend vorsichtig zu fahren. Auf eisglatter Fahrbahn verlängert sich der Bremsweg der Fahrzeuge erheblich, teilweise sind sie auch trotz Winterbereifung nicht mehr kontrollierbar. Unbedingt sollten auch größere Abstände zu vorausfahrenden Fahrzeugen gelassen werden, um im Notfall noch ausweichen zu können.

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