TKK vergibt gegen Gebühr Plätze für Bierpilze.

Am 15. Januar zieht der Tulpensonntagszug. Archiv
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Lübke

Am 15. Januar zieht der Tulpensonntagszug. Archiv

St. Tönis. Die Sicherheitsvorgaben werden zwar immer schärfer, aber dafür ist die Unterstützung durch die Stadt sehr groß – so fasste der Zugleiter des Tönisvorster Karnevals-Komitees (TKK), Dieter Hackstein, auf einer Versammlung am Mittwochabend den aktuellen Planungsstand für den Tulpensonntagszug zusammen. Und warb gleichzeitig dafür, dass man neue Wege suchen müsse, um die Kosten für die steigende Zahl von Sicherheitspersonal am Zugweg stemmen zu können.

Feste Bereiche für Aufstellung und Auflösung

So wird es in diesem Jahr erstmals so sein, dass das TKK die Plätze von Bierpilzen und weiteren Getränke- und Speisestände vergibt – und zwar nicht kostenlos. Über diesen Weg erhofft sich das TKK eine Deckung der gestiegenen Gesamtkosten. An die potenziellen Betreiber solcher Stände ging die Information, dass sie ihr Vorhaben per E-Mail (info@toenisvorst-tkk.de) anmelden können. Weiteres rund um Maße der Wagen, Beschallung, Wagenengel und Zugordnungen wurde ebenso besprochen wie der Zugweg selbst. Es geht über die selbe Strecke wie im vorigen Jahr, als erstmals nach vielen Jahren eine Änderung eingeführt worden war. Aufstellung ist an der Rosentalhalle, wo für alle Gruppen feste Plätze vorgegeben werden. Die Auflösung findet auf der Benrader Straße statt. Auch hier gibt es fest zugewiesene Bereiche. Darauf wies Dieter Hackstein ausdrücklich hin. Der Hintergrund: Im Vorjahr hatte es erhebliche Verzögerungen gegeben, da mehrere Gruppen sich schon am Zelt an der Willicher Straße aufgelöst und so für Staus gesorgt hatten. Der Ordnungsdienst behalte es sich nach Angaben des TKK vor, die Einhaltung dieser Regel zu kontrollieren und Verstöße zu ahnden. Ebenfalls zu beachten ist das Glasverbot im Zug selbst und entlang des Zugwegs. Wie groß der Narrentreck am Ende sein wird, darauf konnten die Organisatoren noch keine Antwort geben. Sicher aber ist, dass das Michael-Ende-Gymnasium sich mit einer 222-köpfigen Gruppe angemeldet hat. Und auch die Sekundarschule wird mit einer großen Gruppe dabei sein. Vereine, Gemeinschaften und Gesellschaften wollen sicher wieder für einen bunten und unvergesslichen Zug sorgen. Im Anschluss steht dann wieder der traditionelle Narrenschwof auf dem Parkplatz der Willicher Straße auf dem Programm.

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