Man kommt nicht drumherum, zu fragen: Was ist denn nur mit dem Sommer am Niederrhein los?

Dieser Mini in der Hauswand an der Nüss Drenk in St. Tönis ist neu. Überhaupt: Hier ist ein regelrechter Treffpunkt für die kleinen Autos.
Dieser Mini in der Hauswand an der Nüss Drenk in St. Tönis ist neu. Überhaupt: Hier ist ein regelrechter Treffpunkt für die kleinen Autos.

Dieser Mini in der Hauswand an der Nüss Drenk in St. Tönis ist neu. Überhaupt: Hier ist ein regelrechter Treffpunkt für die kleinen Autos.

Keine Nacht-, aber eine Nebel-Aktion. Die Neersener Gruppe vom No. 7, die sich auf die Wanderung durchs Sauerland gemacht hatte. Chauffiert hatte sie in seiner Freitzeit Jürgen Toholt.

Die „Zimmerkirmes“ des Tönisvorster Ordnungsamts-Chefs Wolfgang Schouten. Zum 40. Dienstjubiläum kam das Riesenrad (links) hinzu.

Guido Beckers, Bild 1 von 3

Dieser Mini in der Hauswand an der Nüss Drenk in St. Tönis ist neu. Überhaupt: Hier ist ein regelrechter Treffpunkt für die kleinen Autos.

Willich/Tönisvorst. Den kennen wir doch – meinen manche, die in den vergangenen Tagen auf der Nüss Drenk in Richtung St.Tönis fuhren. Ist aber nicht ganz richtig, denn der Mini, der in der Hauswand zu stehen scheint, den kennt man noch nicht. Es war ein anderer, der lange Jahre dort stand – und dann verschwunden war.

Ein Nachfolger steht jetzt seit Kurzem wieder an der Wand – und noch mehr Minis stehen in der Einfahrt. Diese sind allerdings nicht halbiert, sondern allemal fahrtüchtig, beziehungsweise anstehend für eine Restaurierung. St.Tönis hat einen richtigen Mini-Fan. Und damit offerbar auch ein kleines Gewerbe an der Nüss Drenk.

Wie eine Wandertour durch den Nebel dank Hausmeister gelingt

Wenn es ihn nicht geben würde, wer weiß, wie die Erlebnistour des Jugendtreffs No.7 aus Neersen sonst ausgegangen wäre. Denn Jürgen Toholt, nach dem Bekunden der jungen und alten Teilnehmer der Tour, ist der „coole“ Hausmeister von Schloss Neersen. Seinem Einsatz ist es zu verdanken, dass eine Hälfte der Gruppe sicher im Sauerland zu ihrer einwöchigen Wandertour durch Regen und Nebel ankamen. Hausmeister Toholt hatte die Wanderer in seiner Freizeit ins Sauerland und zurück chauffiert.

Wie ein Jubiläum die Kirmes in der Amtsstube wachsen lässt

In die bunte Lichterwelt des Rummelplatzes kann sich begeben, wer in das Büro von Wolfgang Schouten, unter anderem auch Leiter des Tönisvorster Ordnungsamts, geht. Denn dort hat Schouten inzwischen eine stattliche Sammlung von historischen Blechspielzeugen aufgebaut. „Das passt ja“, sagt Schouten. „Wir organisieren hier ja schließlich auch die Kirmes.“

Eine Achterbahn, fünf Karussells oder eine historische Bahn für Autos, all diese Erinnerungen an das Spielzeug der Kinderjahre hat Wolfgang Schouten bei seiner Arbeit als „Zimmerkirmes“ um sich. Jetzt ist noch ein Stück hinzu gekommen – ein Riesenrad. „Das haben mir die Kollegen zum Dienstjubiläum geschenkt“, sagt Wolfgan Schouten. Eine ganz tolle Idee, wie er findet.

Wie aus dem Südring bei St. Tönis ein Südwall wurde

Jetzt mal wieder was aus der Rubrik „Kurz berichtigt“. Da war doch letzte Woche von Lärmschutz die Rede, die die Menschen am Südring selbst errichten dürfen. Wieso der Schreiber auf den Begriff Südwall kam, ist unerklärlich. So etwas gibt es im benachbarten Krefeld, allerdings nicht in der Apfelstadt. Was den Stadtflüsterer veranlasst hat, dem Redakteur mal ganz streng ins Auge zu blicken und mahnend den Zeigefinger zu heben: „So nicht“.

Wie sich nicht immer alle miteinander abstimmen können

Wir bleiben noch einen Moment beim Südring und dem dort geplanten Lärmschutz. Ein Schwank aus der Vergangenheit: Da hatten sich Teile der Politik ausgedacht, dass die Menschen dort zwar selbst einen Lärmschutzwall errichten dürfen. Allerdings sollten alle damit einverstanden sein.

Was die Herrschaften übersahen: Das Ganze war ziemlich unpraktikabel. Dort wohnte unter anderem ein Ehepaar, beide sind schwer hörgeschädigt. Können Sie sich vorstellen, dass diese beiden irgendein Interesse an einem Lärmschutz haben könnten? Was lehrt uns das? Das Gegenteil von „gut“ ist „gut gemeint“.

Wie Petrus erst nach der Vorstellung mit dem Regen loslegt

„Also wenn Petrus keinen Humor hat, dann weiß ich es nicht“ – so kommentierte letzte Woche eine Besucherin der Komödie „Ladies Night“ am Schloss Neersen das Wetter. Während der Vorstellung im Rahmen der Festspiele rieselten höchstens ein paar Tropfen auf die Köpfe des Publikums und der Schauspieler. Erst als die Zuschauer zum Parkplatz gingen, begann der Regen – dann aber richtig.

Wie sich der Sommer am Niederrhein zurückhält

Und nochmal das Wetter: Ja, er ist eine Katastrophe – der Sommer in Deutschland im Besonderen und speziell der am Niederrhein. Christel Geiter aus St. Tönis schreibt sich den Frust aus der Seele, indem sie die Maläse in Reimform bringt. „Was ist mit dem Sommer los? Wo versteckt er sich den bloß? Am liebsten möchten wir ihn suchen und ein paar warme Tage buchen. Wir sehnen uns nach Sonnenschein! Hartherzig lässt er uns allein.“ Ob das hilft, werden wir in den nächsten Tagen sehen.

Wie man an die die passende Murmel kommt

Claus Müller liest gerne die WZ. Der Mann wohnt am Tackweg bei St. Tönis. Deshalb hat er es auch nicht weit zu Real, wo er eifrig Murmeln sammelt. Jetzt hat er in der WZ gelesen, dass ein Junge namens Martin auf der Suche nach der Murmel namens „Crossly“ ist. Genau die hat Claus Müller nämlich. Leider weiß der Verfasser des Artikels nicht mehr, wie Martin mit ganzem Namen hieß. Also: Martin, wenn Du diese Zeilen liest, melde Dich in der Redaktion. Wir machen einen Kontakt, du bekommst die Murmel.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer