„Nichte“ Gisela konnte bei „Oma“ nicht landen. Die informierte nämlich die Polizei.

Harald Moyses von der Kreispolizei lobt die wachsame St. Töniserin.
Harald Moyses von der Kreispolizei lobt die wachsame St. Töniserin.

Harald Moyses von der Kreispolizei lobt die wachsame St. Töniserin.

Polizei

Harald Moyses von der Kreispolizei lobt die wachsame St. Töniserin.

St. Tönis. Ihre eigene Geistesgegenwart und Aufmerksamkeit hat eine 72-Jährige St. Töniser davor bewahrt, Opfer eines Trickbetrugs zu werden. Am Mittwoch gegen 14.30 Uhr rief eine unbekannte Frau bei ihr an und gab sich als ihre Nichte Gisela aus.

Die 72-Jährige, die bereits am Vortag gegen 14.30 und 15 Uhr zwei Anrufe erhalten hatte, bei denen sich niemand meldete, war sofort skeptisch. Sie stellte der angeblichen Gisela gezielte Fragen und erklärte, sie habe gerade Besuch und werde zurückrufen. Als sie dafür die Nummer der Anruferin verlangte, legte diese auf. Da die ältere Dame schon den sogenannten Enkeltrick-Betrug vermutete, informierte sie ihre Tochter und die Polizei.

Ein dickes Lob kommt von der Polizei

„Augenscheinlich hat diese Dame die Tipps der Polizei an unsere älteren Mitbürger nicht nur gelesen, sondern auch verinnerlicht und umgesetzt“, freut sich Harald Moyses, Sprecher der Kreispolizei. Er wiederholt die Warnung: „Seien Sie misstrauisch.“

Wer sich nicht sicher sei, ob der Anrufer wirklich der ist, für den er sich ausgebe, solle Verwandte oder die Polizei hinzuziehen. „Geben Sie Unbekannten kein Geld und keine Wertsachen, auch wenn sie sich als Verwandte ausgeben“, Moyses.

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