16 Mannschaften waren bei den Acker-Olympics mit skurrilen Disziplinen angetreten.

Sackhüpfen unter erschwerten Bedingungen: Zu dritt musste der Parcours bewältigt werden.
Sackhüpfen unter erschwerten Bedingungen: Zu dritt musste der Parcours bewältigt werden.

Sackhüpfen unter erschwerten Bedingungen: Zu dritt musste der Parcours bewältigt werden.

Sackhüpfen unter erschwerten Bedingungen: Zu dritt musste der Parcours bewältigt werden.

Friedhelm Reimann, Bild 1 von 2

Sackhüpfen unter erschwerten Bedingungen: Zu dritt musste der Parcours bewältigt werden.

Vorst. Wen interessierten am Samstag schon die Olympischen Spiele in Brasilien? In Vorst standen schließlich die 8. Acker-Olympics auf dem Programm. Auf dem Acker der Familie Reiners hatten die Bürgerjunggesellen Vorst als Gastgeber wieder dafür gesorgt, dass den Besuchern einiges geboten wurde: Nicht nur erstklassige Verpflegung, sondern auch Disziplinen, die es so noch nicht gegeben hatte.

Gold holten die Grenadiere der St. Sebastianer

Nach vierstündigen Wettkämpfen standen die Gewinner fest: Die Goldmedaille holten die Grenadiere der St. Sebastianer, Silber gab es für das Team 3 der Rheinischen Landjugend Tönisvorst, „Eine schrecklich nette Familie“ um Klaudia Angenvoort freute sich über Bronze.

Das Team „Birgit’s Top Ten“ stand die letzten beiden Male auf dem Siegertreppchen ganz oben. Diesmal hatte die Mannschaft keinen Grund zur Freude, sondern musste sich mit dem olympischen „Dabeisein ist alles“ trösten. Es reichte nur für Platz 15. 16 Mannschaften hatten mitgemacht.

Die Kuhwiese war gemäht, die Kuhfladen entfernt worden und eine große Kuh wackelte ständig mit dem Kopf: Sie war die Hüpfburg.

Zur rustikalen Gemütlichkeit gehörte auch ein Wasserbecken, in dem sich erhitzte Gemüter abkühlen konnten – dieses Angebot nutzten vor allem Kinder. Zum Glück spielte das Wetter mit.

„Bei den Acker-Olympics geht es um Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Teamgeist“, erklärte Andreas Kern – der 27-Jährige ist Vorsitzender der Bürgerjunggesellen Vorst.

Niclas Boesges, Christian Funken und Frank Winkels hatten sich die Spiele ausgedacht. Bei einem davon ging es darum, ein Tablett mit Wassergläsern über einen Parcours zu retten. Dabei mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem eine rund 1,30 Meter hohe „Mauer“ aus Stroh überwinden.

Auch Flüchtlinge nahmen teil und hatten Spaß

Und dann mussten die Teammitglieder auch noch ganz eng zusammenrücken: Jede Mannschaft musste auf einem Bierkasten Platz finden – zusammen, versteht sich. Auch Strohballenrollen und Sackhüpfen zu dritt gehörten zu den Disziplinen.

Sie kamen nur auf Platz 14, hatten aber jede Menge Spaß und Abwechslung vom Alltag: Hinter dem Team „The Internationals“ verbargen sich Flüchtlinge aus afrikanischen Ländern wie Mamadou aus Guinea. „Mir gefällt es hier sehr gut“, sagte der 21-Jährige, der gerade ein Praktikum als Zweiradmechaniker absolviert.

Umsorgt wurden die Flüchtlinge von Edith Mascini, Corinna Schlebusch und Michael Schütte. „Weiter, weiter, weiter“, lautete die Regieanweisung an einer Station. Dort ging es darum, mit verbundenen Augen einem auf dem Boden fixiertem rot-weißem Flatterband zu folgen.

Viele Mannschaften waren schon von weitem an ihrem einheitlichen Outfit zu erkennen. So trugen die Apfelprinzessinnen giftgrüne Polo-Shirts. Wer Rot sah, sah die Mitglieder der Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß Vorst

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer