In St.Tönis sind die Handwerker derzeit sehr aktiv. So etwa an der Hochstraße und am Kirchplatz.

Bislang ist von den Bauarbeiten am Kirchplatz 22 noch wenig zu erkennen.
Bislang ist von den Bauarbeiten am Kirchplatz 22 noch wenig zu erkennen.

Bislang ist von den Bauarbeiten am Kirchplatz 22 noch wenig zu erkennen.

So soll der Neubau Ende des Jahres aussehen. Animation:  Guéffroy

Bislang ist von den Bauarbeiten am Kirchplatz 22 noch wenig zu erkennen.

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Bislang ist von den Bauarbeiten am Kirchplatz 22 noch wenig zu erkennen.

St.Tönis. Auf der Hochstraße tut sich etwas. In unmittelbarer Nachbarschaft zum entstehenden Neubau an der Stelle, an der früher Pohl-Moden beheimatet waren, haben weitere Bauarbeiten begonnen: Im Haus Nummer 6 werden die Ladenlokale zu einer großen Einheit zusammengelegt. Dadurch soll ein ansprechender und moderner Verkaufsraum entstehen, heißt es von Eigentümer Etienne Guéffroy. Das bereits seit Jahren unter gleicher Anschrift ansässige Modefachgeschäft Lila wolle die Fläche langfristig nutzen.

„Seit Jahren bin ich mit dem Konzept Lila in St. Tönis vertreten. Der Standort ist attraktiv und die Lage an der Hochstraße sehr gut“, sagt Inhaberin Jennifer Schreurs. Sie freue sich, dieses Konzept nun auf einer größeren Fläche darstellen zu können. Das Sortiment werde leicht um den Bereich „modern living“ erweitert. Die Eröffnung ist für Anfang Februar geplant.

Auch am Kirchplatz entsteht ein Neubauprojekt

„Das neue Ladenlokal ist sicherlich eine Bereicherung für die Hochstraße“, führt Etienne Guéffroy weiter aus. 1984 wurde das ursprünglich als Delikatessenfachgeschäft genutzte Ladenlokal geteilt. Zuletzt wurde neben Lila ein Mobilfunkgeschäft betrieben. Mit der aktuellen Investition im fünfstelligen Bereich werde die Immobilie auf die Bedürfnisse von heute angepasst, sagt Guéffroy.

Aktuell hat der Immobilien-Unternehmer aber noch ein zweites Projekt im Ortskern in der Mache: Auch am Kirchplatz 22 entsteht ein Neubauprojekt. Die vier Miet-Wohneinheiten verfügten über Flächen von 103 bis 199 Quadratmeter und hätten eigene Gärten oder großzügige Balkone, sagt Guéffroy.

Das gesamte Objekt besteht aus einem Baukörper, der sich in ein Vorderhaus und eine rückwärtige Maisonette aufteilt. Im besagten Vorderhaus entstehen drei Etagenwohnungen, die zurückliegende Maisonette (130 Quadratmeter) hat einen eigenen Garten. Zwei Wohnungen sind nach Auskunft des Immobilienunternehmers bereits vermietet. Die Erdgeschosswohnung und die Maisonette seien noch frei.

Bereits im vergangenen Jahr war der Abriss des Vorgängerbaus erfolgt. Unmittelbar danach begannen die Erdarbeiten für den Neubau, die zuletzt allerdings Pause machten. Nach aktueller Planung soll das Dach aber schon in kommenden Frühling fertiggestellt sein. Im Anschluss beginne der Innenausbau.

Die Wohnungen sollen im letzten Quartal dieses Jahres bezugsfertig sein, falls es denn keinen sibirischen Winter gibt oder Überraschungen im Boden warten – zum Beispiel archäologische Funde. „Dabei ist anzumerken, dass lediglich die Erdarbeiten im hinteren Bereich archäologisch begleitet werden müssen. In diesem Bereich wird es keinen Keller geben, wodurch lediglich etwa ein Meter Erdreich abgetragen wird“, sagt Guéffroy.

Auf der Pohl-Baustelle hatten archäologische Grabungen zu Verzögerungen geführt (die WZ berichtete). Dennoch sei man im Zeitplan, berichtet Architekt Jörg Thorissen. Ende Mai soll der Bezug des Neubaus möglich werden – „eine sportliche Herausforderung“, räumt Thorissen ein. Das Ladenlokal im Erdgeschoss und eine von drei Wohnungen seien bereits vermietet. Die benachbarte Gasse sei nun 1,50 Meter breiter geworden als vorher, was auch städtebaulich eine Verbesserung sei, ergänzt der Architekt.

Zu den vielen Baumaßnahmen im Ortskern gehören auch der Umbau des Mertenshofs und der Neubau der Firma Tecklenburg („Ahl Scholl“) im Bereich Kirchplatz/Alter Markt. „Die Menschen haben die Qualität von St. Tönis erkannt“, urteilt Architekt Jörg Thorissen dazu.

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