Vor zehn Jahren starb er in Laschenhütte bei einem Einsatz während des Orkans Kyrill.

Im Stadtgebiet von Tönisvorst mussten im Laufe des 18. Januar 2007 besonders viele Einsätze gefahren werden. Unser Foto zeigt eine zerstörte Scheune in Kehn. Nach der Unglücksnachricht vom Tod des Feuerwehrkameraden Thomas Grumbach wurden die Tönisvorster Kräfte zurückgezogen. Die Feuerwehren der Nachbarstädte erledigten daraufhin ihre Einsätze.
Im Stadtgebiet von Tönisvorst mussten im Laufe des 18. Januar 2007 besonders viele Einsätze gefahren werden. Unser Foto zeigt eine zerstörte Scheune in Kehn. Nach der Unglücksnachricht vom Tod des Feuerwehrkameraden Thomas Grumbach wurden die Tönisvorster Kräfte zurückgezogen. Die Feuerwehren der Nachbarstädte erledigten daraufhin ihre Einsätze.

Im Stadtgebiet von Tönisvorst mussten im Laufe des 18. Januar 2007 besonders viele Einsätze gefahren werden. Unser Foto zeigt eine zerstörte Scheune in Kehn. Nach der Unglücksnachricht vom Tod des Feuerwehrkameraden Thomas Grumbach wurden die Tönisvorster Kräfte zurückgezogen. Die Feuerwehren der Nachbarstädte erledigten daraufhin ihre Einsätze.

Friedhelm Reimann

Im Stadtgebiet von Tönisvorst mussten im Laufe des 18. Januar 2007 besonders viele Einsätze gefahren werden. Unser Foto zeigt eine zerstörte Scheune in Kehn. Nach der Unglücksnachricht vom Tod des Feuerwehrkameraden Thomas Grumbach wurden die Tönisvorster Kräfte zurückgezogen. Die Feuerwehren der Nachbarstädte erledigten daraufhin ihre Einsätze.

Tönisvorst. Familie, Freunde und Feuerwehrleute nahmen Ende Januar 2007 auf dem St.Töniser Friedhof in großer Zahl von Thomas Grumbach Abschied. 22 Jahre war er im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Tönisvorst ein und aus gegangen. Im Alter von 17 Jahren war er der Freiwilligen Feuerwehr beigetreten. Er starb bei einem Einsatz am 18. Januar, an dem das Sturmtief Kyrill den Kreis Viersen überzog.

Die Freiwillige Feuerwehr Tönisvorst hat unmittelbar nach Bekanntwerden des tödlichen Unfalls eine Welle der Hilfsbereitschaft erfahren. St. Tönis’ Löschzugleiter Hans-Gerd Wolters: „Wir Tönisvorster Kräfte wurden vom Einsatz abgezogen. Die Löschzüge Willich, Viersen, Kempen und Umgebung haben sofort signalisiert: ,Wir machen eure Einsatzstellen fertig’.“

Auch die Anteilnahme aus der Bevölkerung sei „unbeschreiblich“ gewesen. „Das war exorbitant“, sagt Feuerwehrchef Rolf Peschken.

Aufgabe der Feuerwehr ist die Gefahrenabwehr

Kreisbrandmeister Klaus-Thomas Riedel wählte 2007 nach dem Unglück deutliche Worte im Rahmen einer Delegiertenversammlung: „Die Feuerwehr ist kein Straßenfeger. Sie muss nicht alles können, nicht alles machen.“ Für den Berufsfeuerwehrmann ist die Aufgabe seiner Truppe ganz klar definiert: „Wir sind zur Gefahrenabwehr da. Das ist die Aufgabe der Feuerwehr.“ Auch wenn dies im Alltagsgeschäft leicht übersehen werde - der Job des Feuerwehrmanns sei gefährlich. Jeder Einsatz könne entsetzliche Folgen haben. Der Sturmeinsatz zu Kyrill hat die Feuerwehr Tönisvorst sensibilisiert. Peschken: „Der Eigenschutz der Feuerwehr ist oberstes Gebot.“

„Die Anteilnahme der Bevölkerung war unbeschreiblich, exorbitant.“

Rolf Peschken, heutiger Chef der Freiwilligen Feuerwehr Tönisvorst

„Das ist das Schlimmste, was ich erlebt habe. Es ist immer mein Alptraum gewesen, nicht mit der vollständigen Mannschaft vom Einsatz zurückzukommen“, sagte Hermann Snellen, Chef der Tönisvorster Feuerwehr, 2009 rückblickend.

Der verstorbene Freund Thomas Grumbach ist unvergessen. In der kommenden Woche wird die Freiwillige Feuerwehr Tönisvorst seiner auf dem Friedhof gedenken und anschließend in der Wache an der Mühlenstraße in St. Tönis zusammenkommen. siehe auch S. 17

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