Das Ausländeramt des Kreises Viersen will Familie aus St. Tönis nicht auseinander reißen.

Maricel, Marcel und Paul Brings werden nicht getrennt.
Maricel, Marcel und Paul Brings werden nicht getrennt.

Maricel, Marcel und Paul Brings werden nicht getrennt.

Lübke

Maricel, Marcel und Paul Brings werden nicht getrennt.

St. Tönis. Gute Nachricht für Familie Brings: Das Ausländeramt des Kreises Viersen hat gegenüber dem SPD-Bundestagsabgeordneten Udo Schiefner signalisiert, dass Maricel Brings im Oktober nicht nach Manila zurückfliegen muss, um ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht für Deutschland zu beantragen. Voraussetzung: Alle notwendigen Unterlagen müssen der hiesigen Behörde kurzfristig vorgelegt werden. Wie die WZ berichtet hatte, hält sich die philippinische Ehefrau des St. Tönisers Marcel Brings derzeit mit einem Besuchervisum im Land auf, das im nächsten Monat abläuft. Der gemeinsame Sohn Paul (5) besucht seit kurzem einen Kindergarten in St. Tönis. Bei der deutschen Botschaft in Manila hatte sich die 40-Jährige vergeblich um ein dauerhaftes Visum bemüht und war schließlich mit einem Touristenvisum eingereist. Was formal nicht richtig war. Das Ausländeramt macht nun von seinem Ermessensspielraum Gebrauch, damit Mutter und Kind nicht getrennt werden. „Die Behörde hat sich sehr offen, bemüht und flexibel gezeigt“, lobt Udo Schiefner. WD

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer