Am 13. Dezember tagt der Stadtrat. Vom 6. bis zum 10. Februar sind Anmeldetage im Schulzentrum Corneliusfeld.

St. Tönis. Vor den Tagen der offenen Tür im Schulzentrum Corneliusfeld , die das Michael-Ende-Gymnasium am Samstag, 10 bis 13 Uhr, und die Sekundarschule als Gesamtschule in Gründung am 10. Dezember, 10 bis 13 Uhr, anbieten, stellt die WZ noch einmal einen Fahrplan der nächsten schulpolitischen Termine und Entscheidungen auf.

2. Dezember: Am Freitag endet die Frist für Schulen und Schulträger in der Region. Bis dahin können ´sie Einwände zur beantragten Umwandlung der Sekundar- in eine Gesamtschule nennen. Sechs Rückmeldungen liegen bisher vor. Lediglich eine Schule – es soll sich unbestätigten Meldungen nach um die Liebfrauenschule in Mülhausen handeln – befürchtet Nachteile durch zurückgehende Anmeldungen aus Tönisvorst.

13. Dezember: Der Stadtrat Tönisvorst entscheidet formell über den Änderungsbeschluss zur Umwandlung der Sekundarschule in eine Gesamtschule zum Jahr 2017/18.

15. Dezember: Um 9 Uhr legt Harald Schramm, Fachbereichsleiter Bildung in der Stadtverwaltung, der Bezirksregierung Düsseldorf das Beschlusspaket aus Tönisvorst auf den Schreibtisch. Eventuell entscheidet die Behörde darüber noch in diesem Jahr – vorbehaltlich des Erreichens der Anmeldezahl von 100 Schülern im Frühjahr. Erhält die Schule die Genehmigung, ein Aufnahmeverfahren als Gesamtschule betreiben zu dürfen, folgen die offiziellen Schulanmeldetage.

6.-10. Februar: Paul Birnbrich, Leiter des Michael- Ende-Gymnasiums, und Andreas Kaiser, Leiter der Sekundar- bzw. Gesamtschule in Gründung, haben sich auf einen gemeinsamen Anmeldezeitraum für ihre Schulen verständigt.

Angebot Vielfalt und Stärke seiner Möglichkeiten will das Michael-Ende-Gymnasium am Samstag zum Tag der offenen Tür (10 bis 13 Uhr) präsentieren. Viertklässlern und Eltern werden der bilinguale und der klassische Schulzweig vorgestellt. Die Fachschaften bieten Rallyes an. Kinder können Probeunterricht in Deutsch, Mathe und Englisch besuchen, in offenen Stunden mit Eltern Unterricht erleben. Mint- und Sprachangebote (Niederländisch ab Klasse 8 beispielsweise) werden erläutert. In der Mensa gibt’s ein Probeessen. MEG-Eltern beantworten alle Fragen. Die Gruppe „Die wilde 13“ stellt Aktivitäten zu Karneval und Oktoberfest vor. Das Schulorchester spielt, die Schülervertretung ist vor Ort, die AG Bangladesch berichtet über jahrelanges soziales Engagement.

 

Programm Der Tag der offenen Tür der möglichen neuen Gesamtschule Tönisvorst findet am 10. Dezember, eine Woche nach der Vorstellung des MEG, im Schulzentrum Corneliusfeld statt. Zwischen 10 und 13 Uhr wird allen Besuchern, Eltern sowie interessierten Schülern, ein Programm im Bereich der so genannten Knollen (Treppenhäuser) B, D, E und in den Fachräumen angeboten. Es ist „ein buntes und abwechslungsreiches Programm zum Zuschauen und Mitmachen rund um Unterricht und Schule“ geplant. Andreas Kaiser, neuer Leiter der Sekundarschule, und Mitglieder seines Teams stehen in Informationsgesprächen Rede und Antwort. Vertreter der Elternpflegschaft und des Fördervereins werden ebenfalls an dem Tag zu sprechen sein.

 

11. Februar: Unmittelbar nach Abschluss der Anmelde-Tage bekommt die Bezirksregierung eine Schnellmeldung. Reicht die Schüler-Anzahl für eine Gesamtschule aus, gibt die Behörde wahrscheinlich in den Tagen danach grünes Licht.Wird die Mindestgröße nicht erreicht, wird ein neues Anmeldeverfahren für die fortzuführende Sekundarschule gestartet. Die Eltern, die die Anmeldekarte für die Gesamtschule abgegeben haben, entscheiden neu.

30. August: Beginn des nächsten Schuljahrs. Wird es das Erste einer städtischen Gesamtschule Tönisvorst als neuer Nachbarin des MEG, gilt für beide Schulen Vierzügigkeit.

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