Die Alter-nativen sind in die Container am Pastorswall umgezogen. Nächste Woche läuft das Programm wieder an.

Leiterin Elke Schwetlik (vorn) mit ihrer Mitarbeiterin Gabi Esters, die sich um Speisen und Getränke besonders gekümmert hatte.
Leiterin Elke Schwetlik (vorn) mit ihrer Mitarbeiterin Gabi Esters, die sich um Speisen und Getränke besonders gekümmert hatte.

Leiterin Elke Schwetlik (vorn) mit ihrer Mitarbeiterin Gabi Esters, die sich um Speisen und Getränke besonders gekümmert hatte.

Lübke

Leiterin Elke Schwetlik (vorn) mit ihrer Mitarbeiterin Gabi Esters, die sich um Speisen und Getränke besonders gekümmert hatte.

St. Tönis. Es ist heiß und voll in dem kleinen Raum. Gut 60 bis 70 Männer und Frauen sitzen plaudernd an den Tischen, eifrige Helfer tragen Platten mit Schnittchen und Kuchen umher, andere servieren Kaffee, Sekt und andere Getränke. Kurz: Es ist richtig gemütlich im mobilen Café des Seniorenbüros Alter-nativen, das Donnerstagmittag mit einer kleinen Feier eröffnet wurde.

Während der Umbauphase des benachbarten Mertenshofs sind die Alter-nativen mit ihrer Begegnungsstätte in die Wohncontainer am Pastorswall umgezogen. „Ich hoffe, dass der Betrieb hier so gut wie bisher läuft und die Leute zufrieden sind“, sagt Elke Schwetlik, Leiterin der Einrichtung. Insgesamt fünf Container – drei für das Café, zwei für die Gruppenarbeit – stehen dem Seniorenbüro zur Verfügung. Hinzu kommen kleine Container-Anbauten für Toiletten und Küche.

Wegen Verzögerungen fiel sogar die Weihnachtsfeier aus

Bilder an den Wänden, Blumen an den Fenstern – das Umzugsteam hat bei der Einrichtung ganze Arbeit geleistet und eine Wohnzimmer-Atmosphäre geschaffen. Fast vergessen ist da der Ärger, den es Ende des vergangenen Jahres gegeben hatte. Heidrun Sorgalla, Vorsitzende des Vereins, und ihre Vertreterin Renate Pierburg hatten die Mitglieder in einer zweiten außerordentlichen Hauptversammlung im November über viele teilweise zähe Gespräche informieren müssen. Die Eröffnung des Container-Provisoriums hatte sich dadurch stärker verzögert als gedacht. Einige Wochen musste das Seniorenbüro seinen Betrieb komplett einstellen. Sogar die beliebte Weihnachtsfeier fiel deshalb aus.

Nun aber geht es mit Elan ins neue Jahr. „Nächste Woche läuft das komplette Angebot wieder an“, berichtet Schwetlik. Ob Gedächtnistraining am Montag, „Treff um halb zehn“ am Mittwoch oder „Marktfrühstück“ am Donnerstag – für Abwechslung ist gesorgt.

Auch Hans Jakob Christ vom Computerclub der Zukunftswerkstatt ist zur Eröffnungsfeier des mobilen Cafés gekommen. „Am Montag geht es auch bei uns wieder los“, freut er sich. Im Container werde man mit Laptops und Beamer arbeiten, die Internet-Verbindung soll laut Elke Schwetlik bis 13. Januar zur Verfügung stehen.

Die Container hat Mit-Investor Bodo Garden auf dem etwa 480 Quadratmeter großen Grundstück neben dem Mertenhof-Hintereingang aufbauen lassen. Das Seniorenbüro ist dort ebenso Mieter wie bisher im Mertenshof. In den zieht es nach dem Umbau im nächsten Herbst wieder zurück. „Auf die neuen Räume bin ich sehr gespannt“, sagt Elke Schwetlik. Sie werden etwas kleiner sein als früher, dafür aber auf einer Ebene liegen. Durch variable Zwischenwände könne man daraus auch einen großen Raum machen.

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