„Und gib uns unser täglich Brot“: An die Zeile aus dem Vaterunser denken Kinder aus St. Tönis bei ihrer Sammlung für eine gesündere Ernährung anderer Kinder in der Welt.

Gekrönte Häupter auf dem Weg in die Stadt: Diese Jungen und Mädchen der Pfarre St. Cornelius in St. Tönis sind gestern bereits losgezogen, um den Segensspruch an Türen zu schreiben und den Bewohnern des Hauses Frohsinn, Frieden und Einigkeit zu wünschen. Das gesammelte Geld kommt Kindern auf den Philippinen für eine bessere Ernährung zugute.
Gekrönte Häupter auf dem Weg in die Stadt: Diese Jungen und Mädchen der Pfarre St. Cornelius in St. Tönis sind gestern bereits losgezogen, um den Segensspruch an Türen zu schreiben und den Bewohnern des Hauses Frohsinn, Frieden und Einigkeit zu wünschen. Das gesammelte Geld kommt Kindern auf den Philippinen für eine bessere Ernährung zugute.

Gekrönte Häupter auf dem Weg in die Stadt: Diese Jungen und Mädchen der Pfarre St. Cornelius in St. Tönis sind gestern bereits losgezogen, um den Segensspruch an Türen zu schreiben und den Bewohnern des Hauses Frohsinn, Frieden und Einigkeit zu wünschen. Das gesammelte Geld kommt Kindern auf den Philippinen für eine bessere Ernährung zugute.

Rund und eckig – das sind gesegnete Kreisstücke, die St. Töniser Sternsinger gestern in der Kirche St. Cornelius in die Hand bekommen haben. Eine Kreide eignet sich besonders gut zum Beschriften von Schiefer.

Die siebenjährige Sophia (r.) sitzt während des Gottesdienstes zur Aussendung der Sternsinger in der Kirchenbank neben ihrer Freundin Emina und deren Cousine Carlotta. Die drei Mädchen haben gestern Anwohner im Bereich von Grenz- und Weberstraße besucht und ihnen mit geweihter Kreide den Segensspruch an ihre Haustüren geschrieben.

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Gekrönte Häupter auf dem Weg in die Stadt: Diese Jungen und Mädchen der Pfarre St. Cornelius in St. Tönis sind gestern bereits losgezogen, um den Segensspruch an Türen zu schreiben und den Bewohnern des Hauses Frohsinn, Frieden und Einigkeit zu wünschen. Das gesammelte Geld kommt Kindern auf den Philippinen für eine bessere Ernährung zugute.

St. Tönis. „Wir kommen daher aus dem Morgenland. Wir kommen geführt von Gottes Hand. Wir wünschen euch ein fröhliches Jahr. Kaspar, Melchior und Balthasar.“

Das sind Worte, mit denen Sophia, Emina und Carlotta und 72 weitere Jungen und Mädchen in diesen Tagen in St. Tönis Gottes Segen von Haus zu Haus bringen. Sagen wir es genauer: An die Türen der Haushalte, die einen Besuch der Sternsinger wünschen und sich in der Pfarre St. Cornelius angemeldet haben. Mehr als 1000 sind es wieder – jede Menge Schritte, die Kinder nun bei Wind und Wetter bewältigen, sobald sie sich in ihren Gruppen auf den Weg machen.

Für die siebenjährige Sophia als Melchior ist der Aussendungs-Gottesdienst in St. Cornelius ein Herzklopfmoment. „Ich bin ein bisschen aufgeregt.“ Sie ist zum ersten Mal dabei, kann sich aber auf ihre Freundin Emina (7) und deren Cousine Carlotta (8) verlassen. Sie sind erfahrene Sternsinger, werden außerdem von Carlottas älteren Schwester begleitet.

Familientradition von Kindesbeinen an

In den Familien der Mädchen gibt es eine lange Sternsinger-Tradition. Auch ihre Mutter war häufig unterwegs – mit dem Nachwuchs im Schlepptau „erst im Kinderwagen, dann im Laufrad“, nun in der eigenen Gruppe.

Dieses Engagement ist keine Selbstverständlichkeit mehr. „Es ist traurig zu sehen, dass sich immer weniger Kinder für die gute Sache einsetzen.“ Die Erfahrung macht Gabriele Bertenburg, die zum siebten Mal für die Pfarre die Sternsingeraktion vorbereitet hat.

David Engelen ist aber einer, auf den sie zählen kann. Der Junge hat in diesem Jahr sogar eine Gruppenleitung übernommen. Er ist dabei, „weil man anderen Menschen helfen kann. Das macht mir Freude.“ 29 Haushalte zählen zu dem Bezirk, den er mit Katharina Klein abläuft. „Manchmal kommen auch spontan Menschen dazu, die gerne den Segen haben möchten.“

Sophies Gruppe ist startklar. Carlotta ist in einen langen roten Samtumhang gehüllt, Emina trägt ein grünes, Sophie ein königlich-blaues Gewand. Die gebastelten goldenen Kronen sitzen fest auf dem Kopf. Die Aufgaben der drei Königlichen sind klar verteilt. „Sternträger werden wir alle sein“, sagt Emina. Sie erinnert sich gut an ihr Singen im vorigen Jahr: „Da haben wir bei einer Frau zweimal singen müssen, weil sie wohl schwerhörig war.“ Vielleicht aber wollte die Dame die schönen Stimmen der Mädchen einfach nur ein zweites Mal hören.

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