Oberstaatsanwalt Axel Stahl auf der Pressekonferenz am Freitag in Mönchengladbach.
Oberstaatsanwalt Axel Stahl auf der Pressekonferenz am Freitag in Mönchengladbach.

Oberstaatsanwalt Axel Stahl auf der Pressekonferenz am Freitag in Mönchengladbach.

Henning Kaiser

Oberstaatsanwalt Axel Stahl auf der Pressekonferenz am Freitag in Mönchengladbach.

Mönchengladbach. Nach dem Tod von drei Patienten eines alternativen Krebs-Therapiezentrums konzentrieren sich die Ermittler auf den Behandlungs-Wirkstoff «3-Bromopyruvat». «Es gibt die Arbeitsthese, dass mit dem Wirkstoff etwas nicht in Ordnung war», sagte Oberstaatsanwalt Axel Stahl am Freitag in Mönchengladbach. Möglicherweise sei der Stoff verunreinigt oder die Dosierung nicht richtig gewesen, sagte Stahl.

Der Heilpraktiker habe den Wirkstoff aber für die Therapie verwenden dürfen. Insgesamt seien 69 Patienten der Praxis gestorben. Die Ermittler prüften, ob es einen Zusammenhang zwischen den Todesfällen und einer Behandlung mit dem Präparat gegeben habe. Dazu befrage man mit Hilfe der niederländischen Polizei Angehörige. Einem Großteil der Patienten konnte nach Angaben der Staatsanwaltschaft aus schulmedizinischer Sicht nicht mehr geholfen werden. dpa

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