„Andrea“ verursachte zehn Feuerwehreinsätze.

Kreis Viersen. Die Feuerwehren waren auf eine Katastrophe vorbereitet – aber die blieb aus. Nur zehn Sturmeinsätze mussten die Wehrleute am Donnerstag kreisweit bewältigen.

In der Nacht war es so losgegangen, wie man es erwartet hatte. Zunächst wurde um kurz nach Mitternacht ein Dixi-Klo erstes Sturmopfer – es flog über eine Straße in Dülken und musste von der Polizei beseitigt werden.

Zwei Stunden später erfasste Sturm Andrea das Auto eines 27-Jährigen, der von Süchteln in Richtung Dülken unterwegs war. Der Wind drückte den Wagen gegen die Leitplanke. Er drehte sich und kam auf der Gegenfahrbahn zum Stehen. Der Fahrer wurde leicht verletzt.

Falscher Blitzschlagalarm vom Anrather Kirchturm

In Brüggen schlug der Sturm zweimal zu: Gegen 6.45 Uhr wehte er eine Baustellenabsperrung gegen ein fahrendes Auto, das nicht beschädigt wurde. Nachhaltig das Ortsbild verändert hat Andrea an der Boisheimer Straße. Dort liegt jetzt einer der riesigen Straßenbäume in einem Privatgarten. Beim Sturz beschädigte der Koloss ein Dach.

In Dülken schlug der Blitz in ein Einfamilienhaus am Rohrbuschweg. Dadurch entstand ein Zimmerbrand. Später erhielt die Leitstelle noch eine zweite Blitzschlagmeldung – es sollte im Anrather Kirchturm eingeschlagen haben. Das erwies sich jedoch als Falschmeldung.

Zweimal rückte die Wehr in Viersen zu Sturmschäden aus – und in Dülken an der Ulmenstraße unverrichteter Dinge wieder ab: Hier hatten sich Dachteile auf einem Grundstück gelöst, die niemanden gefährdeten. ahl

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