Gegen den Tabellenvorletzten BG Solingen gelingt der Sieg erst in der Endphase.

Basketball
Trainer Hartmut Oehmen (M., mit Simon Bennet und Jemell Swafford, v.l.) hatte keinen guten Tag. (abi)

Trainer Hartmut Oehmen (M., mit Simon Bennet und Jemell Swafford, v.l.) hatte keinen guten Tag. (abi)

Trainer Hartmut Oehmen (M., mit Simon Bennet und Jemell Swafford, v.l.) hatte keinen guten Tag. (abi)

Willich. Der TV Willich ist in der 2. Basketball-Regionalliga knapp an einer Blamage vorbeigeschrammt. Im Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten BG Solingen waren die Wildcats weit von ihrer Normalform entfernt und retteten mit Mühe einen 80:78-Sieg. Von Beginn an zeigten die Gäste, dass sie die Punkte nicht als Gastgeschenk beim Tabellenführer abliefern wollten. Mit aggressiver Deckungsarbeit ließen sie die Grün-Gelben selten ins Spiel kommen und waren in der Offensive stets gefährlich.

So erspielten sich die Bergischen schnell eine Führung, die sie allerdings nicht ausbauen konnten. Simon Bennet war der Spieler auf Willicher Seite, der sein Team mit seinen Drei-Punkte-Würfen immer wieder im Spiel hielt. Trainer Hartmut Oehmen hatte ebenso wie sein Team keinen guten Tag erwischt. In keiner Phase des Spiels war seine Handschrift zu erkennen, gute Aktionen entstanden oft per Zufall und von einer Taktik im Spiel war kaum etwas zu sehen.

Die Gäste spürten, dass sie in diesem Match für eine Überraschung sorgen könnten. Sie hatten in zehn Begegnungen erst zweimal gewinnen können und bekamen immer mehr Oberwasser, je länger das Spiel dauerte. Gegen Schluss des Spiels führten die Gäste mit sechs Punkten und der Sieg schien greifbar nahe. Mit einem energischen Schlussspurt erhöhten die Willicher noch einmal das Tempo und konnte die Führung der Gäste egalisieren. Praktisch mit der Schlusssirene konnten die Hausherren dann die Punkte für den hauchdünnen 80:78-Sieg erzielen und bleiben damit Tabellenführer.

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