Die Mannschaft von Teutonia St. Tönis verfügt über einen großen Zusammenhalt.

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Die Mannschaftvon Teutonia St.Tönis, v.l.: Marco Meyer, Tim Eberling, Thomas Börger, Jürgen Grewing, Andreas Brunner, Matthias Christen.

Die Mannschaftvon Teutonia St.Tönis, v.l.: Marco Meyer, Tim Eberling, Thomas Börger, Jürgen Grewing, Andreas Brunner, Matthias Christen.

Jochmann

Die Mannschaftvon Teutonia St.Tönis, v.l.: Marco Meyer, Tim Eberling, Thomas Börger, Jürgen Grewing, Andreas Brunner, Matthias Christen.

St. Tönis. Wenn die Tischtennis-Bezirksligamannschaft von Teutonia St. Tönis sich an den Wochenenden zu ihren Spielen trifft, kommt es schon mal vor, dass die einzelnen Spieler dafür aus München, Frankfurt, Brüssel oder Eindhoven anreisen.

„Genau dieser Aufwand zeigt, wie gerne sie zusammen spielen und wie groß der Zusammenhalt ist“, sagt der Tischtennis-Abteilungsleiter von Teutonia, Werner Kondermann. Nach dem Landesligaabstieg im vergangenen Jahr, hatte man beim derzeitigen Tabellensechsten der Bezirksliga die Zielsetzung, in dieser Saison den sofortigen Wiederaufstieg anzupeilen.

Der Start in die neue Saison begann dann mit fünf Siegen in Serie auch sehr vielversprechend. „Nach den ersten Spielen war klar, dass es für uns möglich ist, um den Aufstieg mitzuspielen. Aber aufgrund beruflicher Entwicklungen ist es für uns danach schwierig gewesen alle Spieler an den Tisch zu bekommen“, beschreibt Kondermann den Grund für die missglückte zweite Hälfte der Hinrunde, in der nur zwei Punkte erspielt wurden.

Die Mannschaft besteht überwiegend aus Eigengewächsen

Die Mannschaft setzt sich überwiegend aus Spielern zusammen, die bei Teutonia groß geworden sind und den Sprung von der Jugend in die 1. Mannschaft der Senioren geschafft haben. „Sie spielen in der Formation, mit geringfügigen Änderungen, schon seit mehreren Jahren zusammen.

Der Stamm der Mannschaft besteht insgesamt aus acht Spielern, wobei der unumstrittene Topspieler Matthias Christen ist, der mit seinem druckvollen Spiel einer der stärksten Spieler der Bezirksliga ist“, sagt der Abteilungsleiter, der noch anfügt, dass in Tim Ebeling diese Saison ein weiteres Eigengewächs zur Mannschaft gehört und sich sehr achtbar schlägt. Starteten die Teutonen erfolgreich in die Hinrunde, musste man in der Rückrunde bereits vier Mal dem Gegner die Punkte überlassen.

„Im Spiel gegen Mönchengladbach hatten wir uns mehr ausgerechnet, dann aber unglücklich verloren. In den nächsten Wochen wird die Mannschaft komplett antreten können, und dann auch wieder in der Lage sein, jeden Gegner zu schlagen“, sagt Kondermann, der den Aufstieg längst abgehakt hat, was der guten Stimmung im Team aber keinen Abbruch tut.

So trafen sich zum Karnevalszug in St. Tönis 29 Teutonen der Tischtennisabteilung, um als Panzerknacker verkleidet die öffentlichen Tresore, als Wunsch für mehr Zuschüsse, zu knacken. Ob es war bringt, wird man sehen.

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