Der Verbandsligist verliert in Lürrip mit 22:34 (8:19).

Lukas Schuffelen feierte mit zehn Treffern ein gelungenes Comeback beim TV Vorst, konnte die Niederlage gegen Lürrip aber nicht verhindern. (abi)
Lukas Schuffelen feierte mit zehn Treffern ein gelungenes Comeback beim TV Vorst, konnte die Niederlage gegen Lürrip aber nicht verhindern. (abi)

Lukas Schuffelen feierte mit zehn Treffern ein gelungenes Comeback beim TV Vorst, konnte die Niederlage gegen Lürrip aber nicht verhindern. (abi)

Bischof, Andreas (abi)

Lukas Schuffelen feierte mit zehn Treffern ein gelungenes Comeback beim TV Vorst, konnte die Niederlage gegen Lürrip aber nicht verhindern. (abi)

Tönisvorst/Nettetal. Handball-Verbandsligist TV Vorst hat bei der Turnerschaft Lürrip einen rabenschwarzen Tag erwischt und mit 22:34 (8:19) verloren. „Wir hätten heute alle zur Verfügung stehenden Spieler gleichzeitig auf den Platz schicken können und hätten dennoch verloren. So etwas nennt man wohl einen rabenschwarzen Tag“, sagte TVV-Trainer Eckart Schuster, der nach dem Schlusspfiff ungläubig den Kopf schüttelte.

Vorst hat in der Verteidigung alles versucht, nichts hat funktioniert

Trotz der Rückkehr von Spielmacher Lukas Schuffelen, der gleich mit zehn Toren von sich reden machte und seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit halbwegs im Spiel hielt, lief nichts bei den Vorstern zusammen. „Ich habe heute im Angriff gefühlte 50 Fehlwürfe gesehen. Wir haben in der Defensive alle Varianten versucht, aber nichts funktionierte“, sagte Schuster.

Mit Geduld, Ausdauer und einem tollen Publikum im Rücken setzte sich der TSV Kaldenkirchen dagegen mit 30:26 (11:16) gegen das Schlusslicht HSG Vennickel-Rumeln-Kaldenhausen durch. Die Gäste, die vor dem Spiel noch Trainer Olaf Hansen beurlaubt hatten, wirkten unter Interimstrainer Dirk Ostermann wie ausgewechselt und bestimmten fast 50 Minuten das Spielgeschehen. Erst mit dem Ausgleich zum 23:23 kam der TSV besser in Schwung. In der Schlussphase versiebten die Gäste zwei Tempogegenstöße und kassierten zudem unnötige Zeitstrafen. Der TSV nutzte die Überlegenheit und schlug eiskalt zurück.

Stark verunsichert präsentierte sich Landesligist TV Anrath nach den zuletzt schwachen Leistungen und fünf Niederlagen in Folge gegen das Schlusslicht Turnerschaft Lürrip II. Am Ende siegten die Jacobs-Schützlinge jedoch überlegen mit 29:19 (13:12). Mit zahlreichen Fehlpässen und vielen ausgelassenen Großchancen machten sich die Gastgeber zunächst das Leben schwer. Nach dem Seitenwechsel brach Lürrip ein und bot eine nicht Landesligataugliche Leistung. Anrath fand da längst wieder zum Tempohandball zurück. Der Sieg hätte am Ende sogar noch deutlicher ausfallen müssen.

Viel vorgenommen hatte sich die Turnerschaft St. Tönis als Außenseiter beim ungeschlagenen Tabellenführer TV Korschenbroich II (30:0). Doch der Schuss ging nach hinten los. Nach einer indiskutablen Leistung unterlag die Mannschaft von Trainer Klaus Hürlimann mit 20:37 (12:20), bleibt aber dennoch Tabellenvierter. „Heute hatte kein Spieler Normalform. Das war wahrlich eine Lehrstunde für mein Team“, meinte Hürlimann.

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