U 10 der Dortmunder gewinnt Finale in Nettetal mit 3:1.

Die U 10 von Borussia Dortmund (in gelb) hat das Finale des Volksbank-Cups von Union Nettetal gegen Borussia Mönchengladbach gewonnen.
Die U 10 von Borussia Dortmund (in gelb) hat das Finale des Volksbank-Cups von Union Nettetal gegen Borussia Mönchengladbach gewonnen.

Die U 10 von Borussia Dortmund (in gelb) hat das Finale des Volksbank-Cups von Union Nettetal gegen Borussia Mönchengladbach gewonnen.

samla

Die U 10 von Borussia Dortmund (in gelb) hat das Finale des Volksbank-Cups von Union Nettetal gegen Borussia Mönchengladbach gewonnen.

Nettetal. Wieder einmal hat sich Nettetal am Wochenende als Aushängeschild für den Nachwuchs-Fußball erwiesen. Der 9. Volksbank-Cup der U 10-Junioren in der Werner-Jäger-Sporthalle in Lobberich bot den Akteuren und Zuschauern ein Fußball-Spektakel der besonderen Art. Am Ende der beiden Turniertage sicherte sich Borussia Dortmund den Titel.

Neben dem Sieger aus dem Ruhrpott waren auch die U10-Teams der Bundesligisten Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt, Werder Bremen, VfB Stuttgart, Schalke 04, VfL Wolfsburg, Hamburger SV und 1. FC Köln erschienen. KRC Genk und dem KV Mechelen, Feyenoord Rotterdam, Rapid Wien, der SC Kapellen-Erft und zwei Teams von Union Nettetal komplettierten das Feld.

Die Nettetaler sorgten gleich im Eröffnungsspiel für einen Paukenschlag und besiegten Rapid Wien mit 2:1. Zwar wurde das Halbfinale deutlich verpasst, doch in den Platzierungsspielen reichte es am Ende zum elften Rang. „Unser zweiter Sieg gegen Kapellen und das 3:3-Unentschieden gegen den 1. FC Köln waren richtige Highlights“, sagte Helmut Anderski, Mitglied des Organisationsteams.

Eine der großen Überraschungen war Genk. Unbekümmert stürmten die Belgier bis ins Halbfinale und mussten sich dort nach einem umkämpften Spiel dem späteren Turniersieger geschlagen geben. „Die Teilnahme an dem Turnier war sehr wichtig für uns“, so KRC-Trainer Frank Buelens. „Wir konnten uns hier mit der Elite des deutschen Jugendfußballs messen. So eine Leistungsdichte gibt es in Belgien nicht.“ Co-Trainer Pascal Roosen ergänzte: „Technisch brauchen wir uns nicht zu verstecken. Aber in Deutschland wird noch mehr Wert auf kampfbetontes Spiel gelegt. Davon können wir lernen.“

Der Trainer von Rapid Wien, Florian Forster, sagte: „Auch wenn uns ein Punkt zum Erreichen der Finalrunde gefehlt hat, hat sich die Reise gelohnt. Was die Organisatoren und vor allem die Gastfamilien auf die Beine stellen ist sensationell.“ Im Halbfinale setzten sich Dortmund (3:1 gegen Genk) und Borussia Mönchengladbach (2:0 gegen den HSV) durch. Im Finale erwiesen sich die Schwarz-Gelben als das cleverere Team und bezwangen die Elf vom Niederrhein mit 3:1.

Anderski zeigte sich hoch zufrieden mit dem Verlauf des Turniers: „Die Spiele waren äußerst attraktiv und hatten ein herausragendes Niveau. Da macht es besonders stolz, dass unsere Mannschaft so gut abgeschnitten hat.“ Bei der Tombola kamen 850 Euro zusammen, die an die krebskranken Jugendspieler von Fortuna Dilkrath gehen.

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