Das Tomasik-Team verliert beim Verfolger TV Oppum.

Handball
Der Oppumer Friederich Küsters im Duell mit dem Lobbericher Torhüter.

Der Oppumer Friederich Küsters im Duell mit dem Lobbericher Torhüter.

abi

Der Oppumer Friederich Küsters im Duell mit dem Lobbericher Torhüter.

Kreis Viersen. Der TV Lobberich sorgt mit einer Niederlage nach zuletzt sechs Spielen ohne Pleite wieder für Spannung in der Handball-Verbandsliga. Mit 23:25 (12:14) unterlag der Spitzenreiter beim Verfolger TV Oppum, der wie der TSV Kaldenkirchen in der Tabelle bis auf einen Zähler herangerückt ist. In einer vom Kampf geprägten Spitzenpartie siegte Oppum wegen der besseren Abwehr und der besseren Chancenverwertung in der Schlussphase. Oppum führte nach 15 Minuten mit 5:2. Nachdem der überragende Rechtsaußen Domenic Gatza auf 12:5 (25.) erhöht hatte, bahnte sich eine faustdicke Überraschung an. Doch fünf Minuten später hatten die Gäste, angetrieben durch das Trio Marcel Schatten, Benedikt Liedtke und Tom Thelen per Siebenmeter, den Vorsprung fast aufgeholt (13:11/14:12).

Nach dem Seitenwechsel baute Oppum den Vorsprung schnell wieder auf vier Tore aus, Lobberich ließ jedoch nie nach. Der überragende Richard Pasch sorgte für den umjubelten 21:21-Ausgleich (49.). Während es weiterhin Zweiminutenstrafen auf beiden Seiten hagelte, bäumte sich der Altmeister noch einmal auf und sorgte für die erneute 23:21-, später gar 24:22-Führung. TVL-Torjäger Benedikt Liedtke hatte dann den Anschlusstreffer auf der Hand. Doch freistehend vor dem Tor knallte Liedtke den Ball einen Meter übers Gehäuse. Im Gegenzug traf der TVO zum 25:22. „Oppum hat verdient gewonnen, wir haben fast die gesamte erste Hälfte verschlafen. Sieben Tore aufzuholen, ist schon schwer genug, aber dann noch die Führung zu übernehmen, das war nicht mehr möglich“, sagte TVL-Trainer Jurek Tomasik.

Einen 26:24 (11:10)-Arbeitssieg über die HSG Oberhausen feierte der TSV Kaldenkirchen. Die Mannschaft von Trainer Dirk Rahmel führte fünf Minuten vor dem Ende bereits mit fünf Toren, ging dann aber zu schludrig mit den Chancen um. „Das war kein Spiel für die Galerie, doch die Liga bleibt spannend und wir stecken mitten drin“, so Rahmel.

Zwei wichtige Zähler im Abstiegskampf der Landesliga fuhr der TV Anrath mit dem 26:17 (14:10)-Erfolg über Konkurrent TV Mönchengladbach ein. Das Team von Trainer Dirk Leistner baute die Pausenführung kontinuierlich aus und profitierte dabei von der starken 6:0-Abwehrformation. Durch den Sieg verlässt Anrath die Abstiegsränge, ist mit einem Schlag Tabellenachter aber nur mit einem Punkt Vorsprung auf Gartenstadt, das Anrath die vorletzte Tabellenposition abnahm. ps

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