24:38-Pleite gegen Ligaprimus HG Remscheid.

Kreis Viersen. 14 Spiele lang hielt sich Oberliga-Aufsteiger TV Vorst wacker, nun setzte es die erste Abreibung. Mit 38:24 (18:14) überfuhr die HG Remscheid die tapferen Vorster Handballer, die nun am Freitag (19.45 Uhr) ausgerechnet gegen den Ex-Drittligisten Adler Königshof Wiedergutmachung betreiben können.

„Wir sind schon nicht gut ins Spiel gekommen, haben uns dann gefangen, doch in der zweiten Hälfte steckte der Wurm drin“, sagte Trainer Dirk Heghmanns. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Remscheid schnell auf 23:16, wenig später stand es schon 28:18, alle Bemühungen der Gäste schlugen fehl.

Weder eine defensive 5:1-Abwehr noch eine offensive 3:3-Formation brachten die erwünschte Wende. So gab der TVV-Trainer allen Akteuren Spielanteile. „Eigentlich habe ich schon seit einigen Wochen mit solch einem Ausrutscher gerechnet. Die Niederlage ist kein Beinbruch, wir müssen gegen ganz andere Gegner gewinnen“, sagte Heghmanns.

Der Vorster Trainer ist derweil emsig auf Torhütersuche. Denn Stammkeeper Nick Mevissen will nun doch im Sommer seine Karriere beenden.

Beim nächsten Vorster Gegner, Adler Königshof, läuft es alles andere als rund. Mit 27:33 (12:16) unterlag das Team von Trainer Dirk Wolf völlig verdient dem TV Jahn Hiesfeld und krebst weiter im Tabellenkeller herum.

Trainer wie Vorstand haben erkannt, dassein Denker und Lenker fehlt. Der soll nun mit Hochdruck für die neue Saison gesucht werden. Ohne den erkrankten Tim Christall fehlte den Adlern auf der rechten Seite zudem die Durchschlagskraft. Zwar rannte und kämpfte das Team wie gewohnt, doch vieles blieb Stückwerk.

Zahlreiche Aktionen wurden einfach überhastet abgeschlossen. So führten die Gäste schon beim Seitenwechsel verdient und stellten mit Maximilian Reede den überragenden Spieler. Der 23-jährige, 2,05 Meter lange Hiesfelder, der vor zwei Jahren noch in der Bezirksliga spielte, traf elf Mal. ps

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