Die Mannschaft von Trainer Eckart Schuster rehabilitiert sich beim 31:28-Sieg für die Niederlagen der vergangenen Wochen.

Handball
Der TV Vorst (weiße Trikots) gewann gegen den Hülser SV überraschend mit 31:28 und zeigte dabei keineswegs eine berauschende Leistung.

Der TV Vorst (weiße Trikots) gewann gegen den Hülser SV überraschend mit 31:28 und zeigte dabei keineswegs eine berauschende Leistung.

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Der TV Vorst (weiße Trikots) gewann gegen den Hülser SV überraschend mit 31:28 und zeigte dabei keineswegs eine berauschende Leistung.

Kreis Viersen. Eine harsche Manöverkritik beim Training mit Coach Eckart Schuster, dazu eine ernste Ansprache von Handballabteilungsleiter Werner Schißler – beim Verbandsligisten TV Vorst hing nach drei Niederlagen in Folge der Haussegen mächtig schief. Da kam der Hülser SV gerade recht. Mit 31:28 (14:12) schickten die Vorster den Nachbarn verdient auf die Heimfahrt. Dass der Sieg am Ende nur mit drei Toren Unterschied ausfiel, war eher einigen Nachlässigkeiten in der Vorster Abwehr zu verdanken. „Bei uns war endlich wieder der Wille vorhanden, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Die kritischen Töne sind auf fruchtbaren Boden gefallen“, sagte Schuster. Überragender Spieler bei den Gastgebern war André van Rißenbeck, der allein zwölf Treffer markierte. Bis zum 16:16 hielt Hüls mit. Dann zog Vorst auf 22:16 davon. Der Rest war Formsache. Nachfolger von Eckart Schuster beim TV Vorst wird zur neuen Spielzeit Dirk Heghmanns. Der 39-Jährige Ur-Vorster gilt als Ideallösung für die Trainerposition und spielte bis zur vergangenen Saison selbst noch in der ersten Mannschaft. Heghmanns soll den Verjüngungsprozess einleiten.

Turnerschaft St. Tönis gewinnt gegen den Tabellenzweiten SV Straelen

Nicht den Hauch einer Chance ließ der TSV Kaldenkirchen beim 43:21 (23:10)-Kantersieg dem überfordert wirkenden TV Schwafheim. Der Ex-Oppumer Joachim Rinsch war mit 13 Treffern bester Torschütze. Am Ende war ein Klassenunterschied zwischen dem TSV (3.) und dem Sechsten festzustellen.

In der Landesliga verpasste Adler Königshof II dem Spitzenreiter TV Korschenbroich die erste Niederlage (27:26). Eine Steilvorlage für den Zweiten SV Straelen, der diese jedoch ausließ und mit 21:25 (12:11) bei der erneut überzeugend aufspielenden Turnerschaft aus St. Tönis unterlag. „Wir haben in einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel auf gutem Niveau gewonnen. Die Torhüter Simon Fuierer, der zwei Siebenmeter gehalten hat, und Patrick Motz waren ein sicherer Rückhalt“, sagte Turnerschaft-Trainer Klaus Hürlimann. Nach dem 20:20-Ausgleich setzte sich St. Tönis auf 23:20 ab und ließ nichts mehr anbrennen.

Hochzufrieden mit dem 29:29 (13:16)-Unentschieden des TV Anrath gegen den TV Aldekerk war Trainer Heino Jakobs. Denn nach dem 29:29-Ausgleich durch Niklas Berner schafften die Gäste „noch ein reguläres Tor, dem der Schiedsrichter die Anerkennung versagte“, sagte Jakobs. Glück für den Aufsteiger und Tabellenachten, der nichts mehr mit dem Abstieg zu tun hat. ps

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